Das Blog rund um Gran Canaria.

Blickwinkel der Kanaren auf Gran Canaria ist anders als meiner

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Hallo, hier ist wieder Paula. Heute schreibe ich über den unterschiedlichen Blickwinkel auf Gran Canaria, Playa Arinaga, Vecindario, Las Palmas, einmal von Kanaren und mir.

Wenn Urlaub dann auf Gran Canaria

Schon erstaunlich. ich fahre seit ca. 20 Jahren immer mal wieder nach Gran Canaria. Also bekam ich die Wandlung der Insel mit, wie alles schöner wurde. Heute gibt es Fußgängerwege, Palmen-Alleen, angepflanzte Seitenstreifen, Parks, Sportanlagen und alles ordentlich und gepflegt. Aber ich bekam auch mit, wo es mir auf der Insel gefiel und wo nicht. Ich schrieb bereits am zweiten Tag, warum ich mich für den Osten entschied.

Playa Arinaga liegt im Osten von Gran Canaria und hat durch die Gegenheiten kaum Wellen, aber Sandstrand.

Playa Arinaga liegt im Osten von Gran Canaria und hat durch die Gegenheiten kaum Wellen, aber Sandstrand.

Kanaren fragen mich verwundert warum Playa Arinaga

Nun wurde ich von Kanaren immer wieder gefragt, warum ich ausgerechnet nach Playa Arinaga möchte. Ich erzählte brav jedes Mal, welche Gründe dafür sprachen:

  • Playa Arinaga – Die Nähe zum Meer und damit Strand
  • Der Osten – Hier ist das Wetter einfach ideal und ich bin unter Kanaren. Hier ist es zudem günstiger, als im Süden.

Meine Gründe, die gegen Las Palmas sprechen

Ich wollte nicht nach Las Palmas, obwohl es mir als Großstadtkind natürlich gefiele. Aber erstaunlicherweise zog es mich hier auf der Insel nicht in die Hauptstadt Las Palmas, sondern ans Meer. Das hätte ich natürlich mit dem größten innerstädtischen Strand in las Palmas auch haben können, aber mir gefiel nicht, dass dort so selten die Sonne schien. Immer wenn ich bei meinem Bekannten in Montaña los Velez wohnte, sah ich im Süden den blauen Himmel und im Norden die Wolkendecke. Die sich natürlich auch ab und zu auflockerte, es gab auch mal Tage mit strahlendem Sonnenschein, aber es gab eigentlich immer eine Wolkendecke. Und ich bin nicht nach Gran Canaria gekommen, um unter einer Wolkendecke am Strand zu liegen. Nein, Las Palmas kam für mich nicht in frage. Zudem werde ich auch älter und brauche nicht mehr so den Trubel. Und wenn, ist Las Palmas von Arinaga 24 km entfernt. Da kann ich entweder mit dem Rad fahren oder mit dem Bus. (Obwohl die Buspreise hier absolut teuer sind!)

Leider hat die Hauptstadt von Gran Canaria viel zu oft eine Wolkendecke.

Leider hat die Hauptstadt von Gran Canaria viel zu oft eine Wolkendecke.

Vecindario wurde mir wärmstens ans Herz gelegt

Aber als mir dann gesagt wurde, dass Vecindario fiel schöner wäre, da hätte man alles in der Nähe wie Kino, Läden, Busverbindung. Meinte ich nur, dass es hier in Vecindario immer stark weht. Es ist kein laues Lüftchen, wie ich es von der Insel sonst kenne, nein, es ist ein absolut starker Wind. Nicht umsonst stehen in dieser Schneise Vecindario gefühlt zig Tausend Windkraftanlagen. Daraufhin wurde mir immer wieder gesagt, dass Arinaga viel schlimmer wäre und viele, die dort wohnen, würden aufgrund des Windes Depressionen bekommen. Das ließ mich natürlich aufhorchen, weil ich damit auch zu tun habe, aber es entsprach so gar nicht dem, was ich kannte und auch täglich sah. Ich blieb deshalb bei meinem Wunsch.

Von Playa Arinaga ist einer der Windparkanlagen von Vecindario sehr schön zu sehen.

Von Playa Arinaga ist einer der Windparkanlagen von Vecindario sehr schön zu sehen.

In Playa Arinaga angekommen, weiß ich warum ich hierher wollte

Und jetzt, wo ich hier in Playa Arinaga wohne, jetzt merke ich wieder warum ich herzog! Hier ist es schön warm, es weht ein laues Lüftchen, die Sonne scheint, ich kann vor die Tür gehen ohne wegzuwehen, und vor allem, in der Wohnung ist es warm. In Vecindario, in der Übergangswohnung, fror ich den ganzen Tag. Ich zog mir an, was ich hatte, was nicht viel war, denn auf so eine Kälte in der Wohnung war ich nicht vorbereitet. Aber ich fror. Schrecklich! Ich sah die Sonne, wenn ich ins Schlafzimmer ging, aber ich fror. Wenn ich vor die Tür ging, dann wehte der Wind so stark, dass mir auch kalt war. Aber ich konnte zumindest die Jacke auslassen. Aber der Wind kühlte auf Dauer aus. Also suchte ich immer eine Ecke, in der es nicht so zog.

Bedenken bewahrheiten sich nicht

Und in Playa Arinaga finde ich nichts vor, vor dem ich gewarnt wurde. Natürlich gibt es hier Wind, wie überall auf der Insel. Aber nicht so stark, wie in Vecindario. Und der Wind weht an einigen Stellen sehr stark, aber sobald ich aus dieser Schneise heraustrete, ist es vorbei. Gut, ich wohne hier erst kurz, aber ich war ja auch sonst schon in diesem Ort, kannte diesen Strand, diese Promenade, meinen Lieblingsstrand, es war wieder so, wie ich es kannte. Es ist warm und es weht ein laues Lüftchen. Mal kommt eine steife Brise, aber die bin ich als Hamburgerin ja gewöhnt. Bei dieser Wärme, die hier jeden Tag vorherrscht, freue ich mich sogar auf diese steife Brise, wenn sie mal kommt. Dann kann ich meine Haut etwas abkühlen, immerhin ist sie so viel Sonne nicht gewohnt.

Mit anderen Worten, gut, dass ich nicht auf die Einheimischen gehört habe, sondern meinem Gefühl gefolgt bin.

Eure,

Paula

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