Von 0 auf 828 in 128 Minuten mit dem Rennrad nach Santa Lucía

Barranco de Tirajana auf Gran Canaria

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Hallo, hier ist wieder Paula. Meine Sonntagsausfahrt mit dem Rennrad sollte bis Santa Lucía auf eine Höhe von 828 Metern führen, vorausgesetzt ich erreiche den Bergkamm.

Sonntagstour nach Santa Lucía

Am heutigen Morgen war ich etwas geschafft und müde vorm Vortag. Deshalb fuhr ich zwar meine geplante Route los, aber es gab genügend Abzweigungen an denen ich hätte die Strecke abkürzen können. Denn ich wollte 53 km fahren mit insgesamt 1.000 Höhenmetern. Meine derzeitigen Strecken waren 20 km kürzer und 500 Höhenmeter weniger. Für den Sonntag dachte ich, könnte ich das mal angehen. Das Wetter spielte mit, es war zwar sehr warm, aber der Wind war nicht so schlimm.

Tapfer fuhr ich Richtung Anstieg

Anstieg von Era de Cardon nach Santa Lucía auf Gran Canaria.
Anstieg von Era de Cardon nach Santa Lucía auf Gran Canaria.

Nach dem Ort Era de Cardon kam meine Abzweigung. Auf dem Kilometer vorher sah ich den Anstieg, der über den Berg führte und sehr bedrohlich für meine Beine aussah. Aber tapfer fuhr ich bei der Abzweigung nicht wie die letzten Mal rechts ab Richtung Agüimes, nein, ich fuhr nach links Richtung Santa Lucía. Mir war klar, dass ich diesen Anstieg nicht komplett schaffen würde und war gespannt, wie weit ich es fahren könnte. Die Anstiege waren von Anfang an steiler, als die bisherigen, aber erstaunlicherweise fuhr es sich recht gut.

Mit Blick zum Asphalt fuhr ich hoch

Mein Blick wanderte immer wieder zur nächsten Biegung und wunderte mich jedes Mal, wenn ich dort ankam und immer noch Kraft hatte, um weiter zu fahren. So fuhr ich von Anstieg zu Anstieg und plötzlich teilte sich vor mir der Felsen. Ich hatte es geschafft und war auf der Bergspitze! Ich hatte es tatsächlich geschafft. Niemals hätte ich das gedacht, nicht heute und sonst auch mit mehr Problemen. Aber nein, ich rollte auf die andere Seite des Berges mit einem lauten Freudenschrei.

Barranco de Tirajana – gigantisch

Barranco de Tirajana auf Gran Canaria
Barranco de Tirajana auf Gran Canaria

Hinter der Bergspitze öffnete sich eine atemberaubende Landschaft. Es gab zwei Bergketten, die vom Barranco de Tirajana getrennt waren. Ich fuhr Richtung Santa Lucía und blickte in das Tal und sah gegenüber die steilen Felswände. Gigantisch! Der Berg Amurga, auf den ich blickte maß stolze 1.131 Meter. Die Strecke nach Santa Lucía führte westwärts und ich entdeckte bald die Ortschaft San Bartolomé in den Bergen. Es sah so aus, als ob San Bartolomé direkt in den kompletten Barranco einsehen konnte.

Barranco de Tirajana mit Blick auf Amurga (1131m) auf Gran Canaria.
Barranco de Tirajana mit Blick auf Amurga (1131m) auf Gran Canaria.

Zwischendrinnen fuhr ich am Stausee Embalse de Tirajana vorbei, der – wie alle anderen Stauseen derzeit – sehr wenig Wasser enthielt. Es führte ein Weg hinab zum Stausee, der auch ein Restaurant bot. Dort wurde der Ausblick mit Schildern angepriesen und ich schwor mir, beim nächsten Mal diese 500 Meter hinab und wieder hinauf zu fahren, um dort unten Fotos zu machen. Von der Staumauer aus, musste der Blick in den Barranco wunderschön sein.

Pause in Santa Lucía gestrichen

Da ich nicht wusste, wie ich die Hälfte des Weges hinter mich gebracht haben würde, plante ich einen Halt in Santa Lucía für eine  kurze Kaffeepause. Allerdings war ich fitter als ich dachte und fuhr direkt vor der Ortschaft Richtung Temisas. Nun würde ein erneuter Anstieg folgen, der so aussah, als ob meine Beine den nicht hochfahren. Konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich diesen steilen Anstieg schaffen sollte. Aber auch dieses Mal täuschte ich mich. Die Anstiege sahen schlimmer aus, als es sich dann tatsächlich fuhr.

Temisas bot sich nicht für eine Rast an

Beim Mirador de Guriete vor Santa Lucía auf Gran Canaria.
Beim Mirador de Guriete vor Santa Lucía auf Gran Canaria.

Nach dem Anstieg fuhr ich über die zweite Bergspitze und ich blickte in das nächste Tal und gegenüber auf den Berg Teheral mit 912 Metern. Die knackigen Anstiege bleiben, allerdings waren diese leichter zu fahren, weil ich mit SChwung von den Abstiegen kam und diesen meistens mitnehmen konnte. Ich merkte, dass ich die Haarnadelkurven besser fuhr. In Temisas liess ich die Pause ausfallen, weil der Ort direkt unter der Straße lag und nicht wirklich zu einer Rast einlud. Direkt an der Straße war ein Cafe, allerdings ohne Außenplätze. Da ich mein Rennrad nicht allein draußen stehen ließ, fuhr ich weiter. Ich hatte noch genügend Trinken und einen halben Riegel, sodass die Rast nicht unbedingt sein musste.

Agüimes empfing mich mit Wind

Nun führte die GC550 Richtung Agüimes und ich spürte den Wind, der vorher von den Bergen abgeschirmt war. Anfangs freute ich mich, da es fast 30 Grad hatte und ich die Abkühlung genoss. Allerdings wurde der Wind mit jedem Kilometer heftiger, sodass er mich zwang langsamer zu fahren. Denn auf den Bergstraßen wurde ich durch den Seitenwind doch arg gebeutelt. Da ich keine Lust auf einen unfreiwilligen Abstieg hatte, gab ich nach. Musste deshalb viel mehr auf den Abstiegen bremsen, als mir lieb war.

Begleitschutz von Guardia Civil

Kurz vor Agüimes bog ich rechts nach Los Corralillos ab, denn die Abfahrt von Agüimes nach Cruce de Arinaga mit dem heftigen Wind, tat ich mir nicht mehr an. Da doch lieber die Strecke über den Crocodrillos Park. Dieser war mit weniger Wind, schönerer Landschaft und weniger Autos eh zu empfehlen. Eine Weile fuhr die Guardia Civil hintermir, weshalb ich peinlichst auf meine Geschwindigkeit achtete. Weshalb sie mich nicht überholten und so lange hinter mir blieben, konnte ich nur raten.

Zu Hause in meiner Wohnung spürte ich nach der dreistündigen Fahrt jeden Muskel, aber war glücklich und happy, dass ich diese Fahrt so erfolgreich und doch recht entspannt fahren konnte. Ich entwickle mich noch zur Bergspezialistin, wenn es so weiter geht.

Eure,

Paula

 

Rennrad fahren auf Gran Canaria: Sonne, Berge, Landschaft und Wind

Roque Aguayro auf Gran Canaria am Morgen

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Hallo, hier ist wieder Paula. Rennrad fahren auf Gran Canaria hat viele Vorteile, wie Wettergarantie, Wärme, Sonne, Berge, abwechslungsreiche Landschaften, einsame Straßen und wenige Nachteile, wie den Wind.

Bilder erscheinen im neuen Design

Heute schreibe ich mal nicht über meine Fahrten ansich, sondern über das Rennrad fahren generell auf Gran Canaria. Und ich habe die ganzen Tage versucht die Bilder zu verschönern. Ich hoffe, es gefällt euch so.

Einsame Straßen im Naturschutzgebiet Roque Aguayro im Osten von Gran Canaria.
Einsame Straßen im Naturschutzgebiet Roque Aguayro im Osten von Gran Canaria.

Wettergarantie auf Gran Canaria

In den letzten Jahren bin ich nie regelmäßig gefahren, weil meine Gesundheit nicht so mitspielte. Aber wenn sie mitspielte, sah es immer so aus. Das Wetter wurde besser und ich dachte, mensch, ich könnte doch mal wieder Rennrad fahren. Aber wenn ich fahren wollte, eine Tour geplant hatte, dann kam immer der ängstliche Blick zum Himmel. Bleibt es trocken, eher heiß oder warm, wie ist es im Schatten? Ich überlegte lange welche Kleidung ich anziehen sollte, damit es nicht zuviel und nicht zuwenig ist. Hier nun ist es völlig entspannt. Ich plane einfach eine Tour. Punkt. Die Kleidung habe ich nach der ersten Fahrt gefunden, wenn ich in der Gegend fahre, wie bis dato geschehen. Würde ich zum höchsten Berg, den Poco de las Nievas fahren oder mehr im Norden, würde ich mir eine Regenjacke einstecken. ABer ansonsten? Geniale Rennrad-Bedingungen.

Straßenschäden in den Bergen

Hier mache ich mir ganz andere Gedanken. Denn, wenn ich als norddeutsche Flachlandfahrerin in den Bergen fahre, habe ich schon Respekt, wenn es neben den Leitplanken steil hinunter geht. Und wenn dann die Straßen teilweise zum Tal hin absacken und deutliche Risse zu sehen sind, dann frage ich mich, ob diese Straßen wirklich regelmäßig abgefahren werden, um zu kontrollieren. Auf der anderen Seite fahren hier Pkws und Lkws. Also wenn die Straße diese Gewichte aushält, sollte es auch mit mir und meinem Rennrad klappen.

Risse im Asphalt in den Bergstraßen im Osten von Gran Canaria.
Risse im Asphalt in den Bergstraßen im Osten von Gran Canaria.

Krafttraining optimiert Rennrad fahren

Seit eineinhalb Jahren mache ich Krafttraining mit meinem Körper, also ohne Gewichte. So baue ich meine Muskulatur im ganzen Körper auf und fühle mich viel wohler in meiner Haut. Was ich nicht erwartet hätte, ist, dass mir meine Muskeln im Oberkörper und den Armen beim Rennrad fahren helfen. Da sieht man wieder wie wichtig das Ganzkörpertraining ist! Es bringt Spaß zu sehen, wie der Körper immer fitter wird und auch bei Anstiegen oder bei Seitenwind zulegen kann.

Seitenwind wird wann gefährlich?

Und wo ich beim Thema Seitenwind bin. In den Bergen ist ja normalerweise wenig Wind, allerdings ändert sich das, wenn es weiter nach Norden geht. Zum Beispiel bei Agüimes war der Wind deutlich zu spüren. Da gilt es natürlich doppelt sich zu konzentrieren. Egal, ob in den Bergen oder auch bei den Abstiegen. Denn, wenn ich mit 50 km/h einen Berg hinab fahre und mich der Seitenwind schlängellinien fahren lässt, frage ich mich, ob es sich ankündigen würde, wenn der Wind Geschwindigkeiten annimmt, die mir mein Rad unter mir wegziehen. Denn Bekanntschaft mit dem Asphalt muss ich nicht unbedingt machen, zumindest nicht auf diese Art und Weise.

Felsbrocken von oben

Apropos Gefahren beim Rennrad fahren. Als ich das Schild „Vorsicht fallende Steinbrocken“ sah und dann sah, wo ich durchfahren sollte, fragte ich mich, inwieweit mich mein Radhelm bei einem herabstürzenden Felsbrocken schützen wird. Als ich mittig durch die Felsen fuhr, fragte ich mich, was besser ist: Vom Felsbrocken erschlagen oder vom entgegenkommenden Auto überfahren. Ich entschied mich für das Auto und fuhr weiter mittig hindurch. 🙂

Vorsicht vor fallenden Steinbrocken im Roque Aguayro auf Gran Canaria.

Grundlagenausdauer auch in den Bergen

Anfangs frage ich mich, wie ich mein Grundlagenausdauertraining absolvieren kann. Grundlagenausdauer bedeutet, dass ich mit niedrigem Puls bei möglichst hoher Trittfrequenz fahre. Aber nach den ersten Fahrten kann ich sagen, dass ich dieses Training natürlich mit Rückenwind auf der Küstenstraße absolvieren kann, aber auch wenn ich in die Berge fahre, kann ich so langsam fahren, dass ich im niedrigen Herzfrequenbereich bleibe. Da passt es zwar dann nicht mit der hohen Trittfrequenz, aber ich denke, mit ein bisschen Übung werde ich auch diese Trainingsform hier auf der Insel absolvieren können. Bin also positiv überrascht, dass ich hier trotz vieler Berge ein normales Rennradtraining mit allen Komponenten absolvieren kann.

Die einzige Frage, die jetzt noch bleibt ist, muss man eine Pause einlegen? In Deutschland war diese automatisch im Winter, aber was ist, wenn das ganze JAhr über Frühjahr/Sommer ist? Ist es aus trainingstechnischer Sicht wichtig eine Pause einzulegen oder kann ich durchtrainieren? Wenn nicht, dann nutze ich meine Reisen nach Deutschland, als Trainingspausen.

Eure,

Paula

 

Schnupper-Rennrad-Tour in die Berge von Gran Canaria

gleichmäßige und sanfte Anstiege bei Agüimes. Foto: Paula Petersen

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Die Planung war fehlerhaft, da in La Banda der Weg im Schotter endete. Foto: Paula Petersen
Die Planung war fehlerhaft, da in La Banda der Weg im Schotter endete.

Hallo, hier ist wieder Paula. Endlich die erste Rennrad-Tour in die Berge auf Gran Canaria. Eine kleine, zum Schnuppern, aber vor Aufregung vergass ich meine komplette Vorbereitung.

Vorbereitung für die erste Rennrad-Tour

Endlich war die erste Ausfahrt da. Es ist soweit. Gestern Abend hatte ich das Rad überprüft, den Luftdruck optimiert und meine Fahrradkleidung bereit gelegt. Die Flaschen gefüllt, das Notfallpaket geschnürt und verstaut, die Kamera und etwas Geld eingepackt.

Auswahl und Planung der Rennrad-Tour mit gpsies.com

Die Tour hatte ich mit gpsies.com erstellt und für die Einstiegstour für geeignet befunden. Diese lud ich auf mein Garmin , sodass ich mich voll aufs Fahren und Staunen konzentrieren kann. Ich kalkuliere mit vielen Stopps, da ich viele Fotos schießen will. Noch ein letzter Blick auf die Strecke und es konnte nach meinem Frühstück losgehen.

Start verzögerte sich

Eigentlich wollte ich bereits spätestens 8.30 Uhr starten, weil es derzeit tagsüber 30 Grad Celsius warm wird und ich wollte niht in die Mittagssonne kommen. Für die 26 km mit zu erfahrenen Höhenmeter von ca. 500, kalkulierte ich gut zwei Stunden ein. Kannte die Strecke nicht und wollte Fotopausen einlegen.

Spaß pur, auch bei Gegenwind

Von Agüimes nach Los Coralillos liegt diese wunderbare Landschaft auf Gran Canaria. Foto: Paula Petersen
Von Agüimes nach Los Coralillos liegt diese wunderbare Landschaft auf Gran Canaria.

Um 9.30 Uhr machte ich mich auf die Strecke. Ich fühlte mich gut, obwohl ich auf den ersten paar hundert Meter mit reichlich Gegenwind begrüßt wurde. Die erste Strecke bis nach Montaña los Velez führt an einer großen Straße entlang, aber dann bog ich ab Richtung Berge.

Kondition muss aufgebaut werden

Ich bin fast ein Jahr nicht mehr gefahren und wollte mich einrollen und die Strecke bzw. die Berge und deren Beschaffenheit kennenlernen: Wie steil, wie kurvig, wie die Strassenbeschaffenheit, wie die Sonne, wie meine Kraft. Deshalb zwang ich mich zum Langsamfahren und Genießen.

Beim Abbiegen Richtung Berge stieg der Puls

gleichmäßige und sanfte Anstiege bei Agüimes. Foto: Paula Petersen
gleichmäßige und sanfte Anstiege bei Agüimes.

In Montanña los Velez bog ich ab und schon ging es bergauf. Hier spürte ich, dass ich lange nichts tat und mein Puls sofort nach oben schnellte. Der erste Anstieg. Ich fragte mich, ob meine neue Tretkurbel wirklich für die Berge taugt. Leider ging die Straße kurz nach dem Ort in einen Schotterweg über. Also drehen und die Alternative fahren.

Geplante Strecke führte zum Schotterweg

In La Banda hatte ich nun keinen Plan mehr, sondern sah auf meinem Garmin edge 800 nur, dass ich neben der geplanten Strecke fuhr. Ich verzichtete bis dato darauf mir eine Karte zu kaufen. Hoffe einfach, dass meine geplanten Strecken so gut sind, dass ich nach einer Karte fahren muss. Die Strecke hatte ich auch noch gut im Kopf, sodass ich ohne Probleme wieder meine Strecke fand.

Verhältnis Geschwindigkeit: Aufstieg zu Abstieg bei 1:5

Nach dem Abstieg ist vor dem Aufstieg. Foto: Paula Petersen
Nach dem Abstieg ist vor dem Aufstieg.

Dann sagte mir mein Navi erneut, dass ich von der Strecke abwich. Deshalb fuhr ich den Berg hoch bis zum nächsten Kreisel und wieder zurück. Das war dann auch das letzte Mal, dass ich falsch fuhr. An diesem STück, das ich versehentlich Richtung Ingenio fuhr, war der Unterschied vom Bergauffahren (10 km/h) und Bergabfahren (50 km/h) zu sehen.

Anstiege sind gleichmäßig und gemäßigt

Bis hierhin gab es ein paar Anstiege und bis hierhin waren es auch die einzigen Mal, dass ich aus dem Sattel ging. Danach wurden die Anstiege so bedächtig und gleichmäßig, dass sogar ich als Flachland-Fahrerin diese mit normalem Puls rauffuhr. Meine Oberschenkel machten sich immer mal wieder bemerkbar, aber dann reduzierte ich das Tempo und sie beruhigten sich wieder. Möchte sie ja nicht verstimmen, sondern dazu bringen in Zukunft 2-3 mal die Woche mit mir eine Tour zu unternehmen.

Ich vergaß die Sonnencreme

Schöne Aussicht von Carrizal auf Gran Canaria. Foto: Paula Petersen
Schöne Aussicht von Carrizal auf Gran Canaria.

Als ich von Carrizal nach El Carríon fuhr, war es wie im Traum. Eine einsame, aber sehr gut zu befahrene Straße, atemberaubende Landschaft und schönes Wetter. Allerdings spürte ich meine Haut, die der Sonne ausgesetzt war, und mir fiel ein, dass ich vergessen hatte mich einzucremen. Auch vergaß ich die Sonnencreme einzupacken. Das werde ich hoffentlich nicht bitter bereuen.

180 ° Kurven verhindern die Geschwindigkeitsmitnahme

Die Straßen führten durch die Berge, es ging bergab und bergauf. Leider konnte ich den Schwung vom Bergabfahren selten nutzen, weil am Ende meist eine Haarnadelkurve folgte. Umso langsamer ging es dann wieder bergauf. Aber allein mit der Natur war es herrlich zu fahren. Meine Kondition hielt gut mit, worauf ich aufbauen kann. Das wird noch was mit mir und den Bergen.

Die Sonne brennt mir auf meinen Pelz

Straßen führen entlang der Berghänge. Gran Canaria. Foto: Paula Petersen
Straßen führen entlang der Berghänge. Gran Canaria.

Die Sonne brannte nun stark herab. 30 Grad Celsius im Schatten sind halt 40 Grad Celsius in der Sonne, wenn nicht noch mehr. Da ich die Strecke nicht einschätzen konnte, traute ich mich nicht mit dem Wasser zu verschwenderisch umzugehen. Keine Autos, keine Hilfe.

Mehr Rennradfahrer als Autos unterwegs

Richtung Agüimes begegneten mir allerdings immer wieder andere Rennradfahrer. Die Berge gehörten uns allein. Autos begegneten mir lediglich, wenn ich mich Orten näherte. Aber es wurde gegenseitig Rücksicht genommen, sodass ich mich immer sicher fühlte.

In den Bergen gibt es Tierställe

Auf dem Weg roch ich auch, dass es auch auf Gran Canaria Ställe und den dazugehörigen Mist gibt. Ebenso sah ich riesige Paläste, die mit einem hohen Zaun, gefährlichen Hunden und einer Alarmanlage gesichert waren. Das Landesinnere hat auch etwas. Wenn dazu dann ein Haus mit Pool gehört, lässt es sich hier auch sehr schön leben.

Vor Aufregung die Stoppuhr vergessen

Leider bemerkte ich mittendrinnen, dass ich vergaß meine Stoppuhr zu starten. Deshalb habe ich keine komplette Auswertung. Aber eines weiß ich, das war nicht meine letzte Fahrt. ich werde die ersten Touren in die Berge schön langsam fahren, um mich fit zu fahren. Die nächste Fahrt geht aber erstmal nach Playa Inglés zu free-motion.net. Dort schauen sie nach meiner Kurbel. Auch sind Sie Ausrichter für die 25. VUELTA CICLOTURISTA GRAN CANARIA COSTA MOGÁN im Dezember, an der ich gerne mitfahren würde.

Die Berge machen mir keine Angst mehr

ich bin total begeistert und euphorisiert. Hatte ich doch heiden Respekt vor den Bergen, aber die habe ich mir heute zum Großteil genommen. Natürlich war ich nur auf einer Höhe von 300 Metern, aber ich merkte, dass das andere mit Training zu schaffen ist. Die Erleichterung lässt mich schweben.

Eure,

Paula

PWA Worldcup 2013 in Pozo Izquierdo auf Gran Canaria vom Calima überschattet

Von diesem Restaurant hat der Besucher einen schönen windstillen Blick zum Geschehen in Pozo Izquierdo auf Gran Canaria. Foto: Paula Petersen

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Hinweisschilder zu Pozo Izquierdo auf Gran Canaria, dem Windsurf Paradies. Foto: Paula Petersen
Hinweisschilder zu Pozo Izquierdo auf Gran Canaria, dem Windsurf Paradies.

Hallo, hier ist wieder Paula. PWA Worldcup 2013 konnte nicht stattfinden, aber dafür durfte ich mit Leon Jamaer sprechen und ihm meine unwissenden Fragen stellen, die er freundlich und ruhig beantwortete.

Endlich Wind in Pozo Izquierdo

Nachdem der Wind etwas auffrischte und mich die Mücken sogar eine Nacht in Ruhe ließen, fuhr ich mit meinem Picknickkorb nach Pozo Izquierdo. Luftlinie wohl 3 km, aber ich musste ca. 9 km fahren. Erst ging es Richtung Landesinnere, über Vecindario wieder runter ans Meer. Auf dem Weg runter zum Meer wehte der Wind jeden Meter mehr und ich strampelte bergab gegen ihn an. Ich hoffe oder ich ging davon aus, dass das reichen würde und freute mich auf den ersten Worldcup, den ich sehen würde. Im Internet sah ich bereits ein paar Videos von Weltmeistern und war erstaunt, was man alles mit diesen Brettern anstellen konnte.

Erstaunt über das professionelle Ambiente

Tribüne, Vergnügugnszelt, Ansagen, Live TV beim PWA Worldcup 2013 in Pozo Izquierdo auf Gran Canaria. Foto: Paula Petersen
Tribüne, Vergnügugnszelt, Ansagen, Live TV beim PWA Worldcup 2013 in Pozo Izquierdo auf Gran Canaria.

Doch dort angekommen war kaum jemand auf dem Wasser. Deshalb schaute ich mich um. Es gab extra Tribünen für die Zuschauer, die wohl zahlreich kamen, wenn genügend Wind blies. Es gab ein Restaurant, von welchem man windgeschützt hinter Glas die Teilnehmer und Surfer beobachten konnte. Es gab einen kuschligen Bereich für die wartenden Teilnehmerinnen, die von ihrem Platz einen schönen Blick auf das Geschehen hatten. Dann war da noch das Zelt, in welchem das Liveprogramm übertragen wurde, wenn es eines gab. Dort gab es auch das Essen und Trinken, sowie die Siegerehrungen. Es war alles da.

Turnierplan PWA Worldcup 2013 Gran Canaria leer

Leon Jamer beim PWA Worldcup 2013 in Pozo Izquierdo auf Gran Canaria. Foto: Paula Petersen
Leon Jamer beim PWA Worldcup 2013 in Pozo Izquierdo auf Gran Canaria.

Ich blickte auf den Turnierplan vom Wind and Waves Festival und sah, dass die Surfer ihre Plätze noch nicht ausgefahren hatten. Da ich davon ausging, dass der Wind und die Wellen reichten, setzte ich mich an den Rand. Irgendwann sah ich, wie sich ein paar Surfer in meine Richtung begaben und wohl ein Interview vorbereiteten. Einer setzte sich fast neben mich. Ihn fragte ich, wie es denn aussähe mit dem Wettbewerb. Nach dem ich mich als Nichtwissende outete antwortete er mir sehr geduldig meine Fragen. Der Calima schwächt den Wind und auch dieser – für mich – stark wehende Wind reicht bei weitem nicht aus. Bei diesen Verhältnissen könnte kein Wettbewerb stattfinden. Es wurde auf morgen, Sonntag verschoben. Das war der letzte Wettbewerbstag. Mir taten die armen Surfer echt leid!

Gespräch mit Leon Jamaer

Leon Jamaer aus Kiel kurz vorm Surfen in Pozo Izquierdo auf Gran Canaria. Foto: Paula Petersen
Leon Jamaer aus Kiel kurz vorm Surfen in Pozo Izquierdo auf Gran Canaria.

Diesen netten jungen Mann, der so richtig durchtrainiert war und mit seinen Muskeln so richtig schick aussah, fragte ich, ob er der Deutsche wäre, der in Vargas leben würde. Daraufhin verneinte er und ich hatte ein schlechtes Gewissen. Denn der, der in Vargas wohnt ist der amtierende Weltmeister, der dreimal in Folge diesen Wettbewerb in Pozo Izquierdo gewann. Da hatte ich mir mit meiner unwissenden Frage sicher keinen neuen Freund gemacht. Deshalb recherchierte ich und erfuhr, dass ich mit Leon Jamaer sprach. Er ist ein junger aufstrebender Kronprinz, wie er unter den Fachleuten genannt wird. Umso erstaunlicher wie nett und freundlich er mir meine unwissenden Fragen beantwortete. Auf seinem Blog erfahrt ihr mehr über ihn.

Hautnah durfte ich anschließend miterleben, wie sie trotz Absage gut drauf waren. Sie spielten einen Wettbewerb aus, bei dem jeder auf Zeit sein Board auftakeln sollte. Leon Jamaer schien dabei nicht an erster Stelle zu stehen. Aber seinen Weg werde ich ab sofort verfolgen. Habe etwas gut zu machen.

Eure,

Paula

Kapitulation vor spanischen Mücken – Waffenstillstand bleibt aus

Beim Calima und starker Hitze hilft nur das angenehm temperierte Meer auf Gran Canaria. Foto: Paula Petersen

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Hallo, hier ist wieder Paula. Mücken im Sommer. Meinen Kampf gegen die spanischen Mücken habe ich aufgegeben. Meine  Lösung ist eher suboptimal, aber so komme ich zum Schlafen.

Mücken mögen keinen Wind

Tote Mücke in meiner Hand. So sieht es aus, wenn man mich unterschätzt. Foto: Paula Petersen
Tote Mücke in meiner Hand. So sieht es aus, wenn man mich unterschätzt.

Sonst wohnte ich in Montaña los Velez. Dieser Ort liegt ca. 3 km vom Meer entfernt und liegt ebenso im Osten. Sprich, es gibt Wind. Anscheinend zu viel Wind für die Mücken, denn erfreulicherweise hatte ich keine Probleme mit Mücken bzw. deren Stichen. Verstand den Zusammenhang zwar nicht von Mücken und Wind, aber mir war es sehr recht. Bin ich doch eine, die diese Insekten anzuziehen scheint.

In Arinaga trainiert der Wind die Mücken

Arinaga, wo ich jetzt wohne, hat einen Tick mehr Wind und ich freute mich, dass es hier mit der Mückenabstinenz weiter gehen würde. Aber weit gefehlt. Hier gibt es Mücken. Nun gut, ein paar Mücken hatte ich selbst in Berlin im 4. OG. Denn anscheinend mögen Mücken nicht nur keinen Wind, sondern auch keine Höhe. Höhenangst? Egal, ich hatte kaum welche, und wenn, dann ging ich mit meiner Fliegenklatsche durch die Wohnung und erledigte das. Mit der Zeit bekam ich einen Blick für die Fluchtorte.

Spanische Mücken sind geschickter

Sobald es auf Gran Canaria Calima heißt, sind die Berge verschwunden. Der Sand schluckt die Sicht. Foto: Paula Petersen
Sobald es auf Gran Canaria Calima heißt, sind die Berge verschwunden. Der Sand schluckt die Sicht.

Nun sind aber deutsche und spanische Mücken unterschiedlich. Sie sprechen nciht nur eine andere Sprache, nein, sie haben ein komplett anderes Verhalten. Vermutlich leben in Arinaga Mücken, die winderprobt sind und deshalb beim Fliegen viel geschickter sind. Sah ich meine deutschen Mücken immer davonfliegen, höre ich die spanischen Mücken nur. Sollte ich mal einen Blick auf sie erhaschen, kann ich mich glücklich schätzen, aber ein Wimpernschlag später suche ich an einer Stelle, an der die Mücke seit „stunden“ nicht mehr ist. Gut, dass Mücken leise lachen.

Merkwürdiges Verhalten der Mücken

Was ich mich immer fragte, ist, warum Mücken ihre Stiche „androhen“ müssen. Reicht es nicht, sich auf leisen Sohlen anschleichen, zustechen und davonfliegen? Nein, es reicht nicht. Die spanischen Mücken haben zudem noch Megafone mit denen sie ihre Ankunft ankündigen. Aber auch nur so lange, bis ich wach bin und nach ihnen Ausschau halte. Dann sind sie weg und still. Bis … ja bis ich mich wieder hinlegte und das Licht ausschaltete. Sie wollen mich zermürben, dabei könnten sie es viel einfacher haben.

Mit der Fliegenklatsche durch die Wohnung

Beim Calima und starker Hitze hilft nur das angenehm temperierte Meer auf Gran Canaria. Foto: Paula Petersen
Beim Calima und starker Hitze hilft nur das angenehm temperierte Meer auf Gran Canaria.

Aber es gibt ja Möglichkeiten. Also ging ich anfangs mit Fliegenklatsche durch die Wohnung. Aber im Gegensatz zu den deutschen Mücken finden die hiesigen feste Zufluchtsorte doof. Auch setzen sie sich nicht auf helle Flächen. Sie sind einfach weg. Verschwunden. Ich sollte Kameras aufstellen, vermutlich fliegen sie leise hinter mir her und bilden eine Schlange. Und wenn ich mich drehe, drehen sie sich mit, sodass ich nie welche sehe. Also musste ein anderes Mittel her.

Mückenspray mit bestialischem Gestank

Die Fenster eignen sich nicht für Fliegennetze, weshalb ich zum ersten Mal zu diesem Mückenspray griff. Ja, daran ist meine Verzweiflung zweifellos zu erkennen. Ich also ins Schlafzimmer und dieses Gift verstreut. Es stank bestialisch, weshalb ich schnell aus dem Raum ging. Aber spanische Mücken können unendlich lange die Luft anhalten. Atmen sie überhaupt? Denn sie warteten einfach bis ich nach Stunden das Fenster öffnete, um in diesem Zimmer schlafen zu können. Sofort kamen sie aus ihrem Versteck und zeigten mir sehr deutlich, dass sie noch am Leben sind.

Nach Kapitulation komme ich zum Schlafen

Ich war nun sehr ratlos, denn dieses Jagen und in die Händeklatschen (wie blöd meine Fehlversuche wohl aussehen) hat mir kaum eine ruhige Nacht beschert. Und da mich am meisten der Ton der Ankündigung „ich komme“ stört, habe ich nun Oropax im Ohr. Das ist meine Kapitulation, aber so komme ich wenigstens zum Schlafen. Morgens wache ich entsprechend auf. Mal mit einer dicken Lippe, mal mit einem dicken Auge oder diversen juckenden Stellen am Körper. Aber ich kann schlafen. Immerhin.

Wer eine Lösung für mich hat, bei der ich nicht meine Gesundheit zerstöre und die Nervensägen verjagen kann, nur her damit. Ich muss diese Mücken nicht töten, aber sie sollten mich in Ruhe lassen.

Eure,

Paula

Calima treibt mich zum Strand und streicht Pozo Izquierdo

Spanische Tortilla für das Picknick am Strand von Playa Cabrón auf Gran Canaria. Foto: Paula Petersen

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Hallo, hier ist wieder Paula. Leider ist heute wieder Calima, weshalb mein Ausflug nach Pozo Izquierdo zum PWA Worldcup 2013 ausfällt, heute ist wieder Calima, weshalb mein Ausflug zum Meer erfolgt.

Calima legt den Worldcup weiter lahm

Schwimmbrille für das Meer vor Gran Canaria, um im Wasser die Fische zu entdecken. Foto: Paula Petersen
Schwimmbrille für das Meer, um im Wasser die Fische zu entdecken.

Die armen Windsurfer, hoffentlich nennt man die auch so und ich oute mich nicht als völlig ahnungslose. Da bereiten sie sich monatelang vor, um dann an einem wind- und wellensicheren Ort am Strand zu sitzen, weil kein Wind und keine Wellen existieren. Habe noch nichts heraus gefunden, wie es ist, ob das nach hinten geschoben wird oder alles an einem Tag stattfinden wird, so denn zumindest ein Tag die entsprechenden Wettervoraussetzungen bietet.

Alternative ist mein Lieblingsstrand

Badelatschen sind hier auf Gran Canaria für fast alle Situationen das richtige Schuhzeug. Foto: Paula Petersen
Badelatschen sind hier auf Gran Canaria für fast alle Situationen das richtige Schuhzeug.

Aber ich habe ja verschiedene Alternativen und heute entschied ich mich für den Strand. Den Strand Playa Cabrón in der Nähe von Arinag. Etwas abgelegen, etwas ruhiger, durch einen Felsvorsprung geschützt mit wenig Wellen und kaum Wind. Heute, dank Calima, ist ja windstille und deshalb wird das Meer wieder ruhig vor mir liegen. Das Wellenrauschen wird dadurch auch reduziert, aber heute freue ich mich aufs Schwimmen und Tauchen. Es gibt einen abgesperrten Bereich, der auf gute Schwimmbedinungen hinweist. Darüber hinaus werde ich nicht schwimmen, weil Gran Canaria berühmt und berüchtigt ist für die vielen Strömungen, die leider schon einige mit in die Tiefe rissen.

Ich packe meine Badesachen

Spanische Tortilla für das Picknick am Strand von Playa Cabrón auf Gran Canaria. Foto: Paula Petersen
Spanische Tortilla für das Picknick am Strand von Playa Cabrón auf Gran Canaria.

Meine Strandutensilien packte ich schnell ein, als klar war, dass es nicht nach Pozo Izquierdo geht. Die Tortilla gekocht und eingepackt, die Trinkflaschen gefüllt, sowie Badelatschen, Schwimmbrille und Badehose zurecht gelegt. Natürlich darf die Decke und das Handtuch nicht fehlen. Auch wenn ich einen Sandstrand vor einem Steinstrand bevorzuge, mag ich es nicht, wenn ich im Sand liege. Wenn ich mich eincreme und ich mir dabei ein Hautpeeling genehmige. Darauf kann ich verzichten, deshalb darf die Decke nicht fehlen.

Was am Strand nicht fehlen darf

Mein Cappi und meine Sonnenbrille dürfen auf Gran Canaria und in der Sonne nicht fehlen. Foto: Paula Petersen
Mein Cappi und meine Sonnenbrille dürfen auf Gran Canaria und in der Sonne nicht fehlen.

Ebenso packe ich mein Notizbuch ein, in dem ich auch Skizzen zeichne, wenn ich mal keine Lust auf ruhiges Sonnen habe. Dann zeichne ich die Menschen am Strand oder die Felsen im Wasser. Allerdings ist es für mich verdammt schwer Wasser und die Wellen zu zeichnen. Da werde ich noch lange und viel üben müssen, um vorzeigbare Ergebnisse produzieren zu können. Ansonsten liege ich auch gerne am Strand und beobachte die anderen Menschen. Schaue, wie sie miteinander umgehen, wie sie sich verhalten. Als Autorin ist das natürlich Arbeit! Als wer denkt, ich bin hier am Strand zum Vergnügen, der irrt gewaltig!

Schwimmen und Abkühlen im Meer

Mein Schwitzen wird sich heute in Grenzen halten, denn sobald die Sonne mich wieder erwärmt, werde ich eine Runde schwimmen gehen im ruhigen und sanften Meer. Zumal hier das Wasser einen von alleine trägt. Mit dem hohen Salzgehalt scheint es, als schwebe ich im Wasser. Was ich fast vergessen hätte mitzunehmen sind mein Cappi und meine Sonnenbrille. Die Sonne halte ich nicht lange aus, wenn ich meinen Kopf nicht bedecke. Mein Hirn hat wohl Angst vor Überhitzung oder so. Und meine Augen finden die Sonne hier einfach zu hell und grell. Da streikt sie, wenn ich nicht für Abdunklung sorge. Aber das mache ich doch gern!

Und wenn ich schwimme oder ans Schwimmen denke, danke ich meiner Freundin Ina, durch die ich meine Angst vorm Schwimmen verlor.

Eure,

Paula

 

Phänomen Calima und der PWA Worldcup 2013 (Wave) Gran Canaria

Bahía de Formas auf Gran Canaria, wenn es windstill ist, keine Wellen gibt und wenn der Sand die Sicht behindert. Foto: Paula Petersen

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Hallo, hier ist wieder Paula. Vom Calima wird erführchtig berichtet und nun erlebe ich ihn, zumindest in light Ausführung, und „neben mir“ startet PWA Worldcup 2013 (Wave) in Pozo Izquierdo.

Beständiges Wetter auf Gran Canaria

 

Calima, Sand in der Luft und windstille auf Gran Canaria. Foto: Paula Petersen
Calima, Sand in der Luft und windstille auf Gran Canaria.

Auf Gran Canaria ist ja immer sehr beständiges Wetter. Im Sommer sind es im Durchschnitt 25 Grad und im Winter 22 Grad. Der Wind weht zwar verschiedenen an den verschiedenen Küsten, aber immer ziemlich gleich an derselben Stelle. Nachts geht das Thermometer nicht unter 16 Grad im Winter und 20 Grad im Sommer. Man könnte meinen, es wäre langweilig, wenn da nicht der Calima wäre.

Sandsturm Calima

Calima ist ein Sandsturm, der von der Sahara herüber weht. Dieser äußert sich durch eine andere Windrichtung. Weht der Passat von Nordost weht der Calima von Südost. Verfolgt man diese Richtung landet man in der Sahara. Also so ungefähr. Weht es aus Südost landen und starten die Flugzeuge sogar in entgegen gesetzte Richtungen. Der Start, der normalerweise Richtung Norden stattfindet, wird Richtung Süden durchgeführt. Die Landung entsprechend anders herum. Allerdings nur, wenn der Wind aus Südost stärker weht, was in diesen Tagen nicht der Fall ist.

Hitze und Staub aus der Sahara

Bahía de Formas auf Gran Canaria, wenn es windstill ist, keine Wellen gibt und wenn der Sand die Sicht behindert. Foto: Paula Petersen
Bahía de Formas auf Gran Canaria, wenn es windstill ist, keine Wellen gibt und wenn der Sand die Sicht behindert.

Der Calima findet gewöhnlich einmal im Jahr statt und bringt nicht nur Hitze, sondern auch Sahara-Staub. Der Himmel über Gran Canaria sieht aus, als liege die Insel im Nebel. Die Sicht auf die Berge ist genommen. Es liegt eine bedrückende Wärme und Atmosphäre über der Insel. Aber von Wind kann gar nicht gesprochen werden, denn für Gran Canarische Verhältnisse ist es windstill. Kein Palmenblatt bewegt sich, kein Windgeräusch, kein laues Lüftchen, welches für gewöhnlich die Temperaturen aushaltbar machen.

Alteingesessene sprechen von 50 Grad Celsius

Beim Calima können Temperaturen von 50 Grad erreicht werden und nachts kühlt es nicht unter 30 Grad ab. Die Luft brennt und ist gefüllt vom Saharasand. Hat sich der Calima verzogen bleibt eine dicke Sandschicht übrig, die auf den nächsten Regen wartet, um weggespült zu werden. Leider, in diesem Fall leider, kommt dieser eher selten und wenn, dann im Winter. 50 Grad wurden in den letzten Jahren aber gar nicht mehr erreicht, aber auch 30 oder 40 Grad reichen aus, wenn es nachts nicht mehr richtig abkühlt. Da dörrt man beim Schlafen aus.

PWA Worldcup 2013 Gran Canaria (Wave)

Pozo Izquierdo, das Windsurf-Paradies Nähe Vecindario auf Gran Canaria, aus der Ferne. Foto: Paula Petersen
Pozo Izquierdo, das Windsurf-Paradies Nähe Vecindario auf Gran Canaria, aus der Ferne.

Dieser Calima kommt sicher nie zur richtigen Zeit, aber dieses Jahr ist es schon sehr ungelegen. In Pozo Izquierdo (Nähe Vecindario) findet seit gestern bis Sonntag der PWA Worldcup 2013 statt. Es geht um die Weltmeisterschaft im Windsurfen. Bis vor wenigen Tagen gab es hier starken Passatwind, der im Norden von Gran Canaria eine Windgeschwindigkeit von ca. 30 km/h und im Osten von ca. 55 km/h erreicht. Dieser beständige Passatwind hat Pozo Izquierdo zum Windsurf-Paradies schlecht hin gemacht. Immer guter, starker Wind, hohe Wellen, sodass hier gezaubert werden kann. Zumindest sehen die Tricks, die mit den Surfbrettern ausgeführt werden, für mich so aus.

Schlechte Wettkampfbedingungen für das Windsurfen

Und pünktlich zum Worldcup setzte der Calima mit windstille ein. Das Meer ist ruhig, wie ein See. Und ich meine nicht die Ost-See. Es gibt kaum Wellen, das Wasser ist klar, man kann den Boden bis weit ins Meer sehen. Der Wind kommt nicht aus Nordost und ist nicht stark, sondern er kommt aus Südost und ist lau. Zumindest für die Windsurfer, die hier um Weltcuppunkte und Meisterschaften kämpfen wollen. Deshalb fiel gestern der erste Tag bereits aus. Ohne Wind und Wellen kein Surfen. Heute sieht es auch nicht besser aus und ich bin gespannt, wie die Wettkampfleitung und die Veranstalter darauf reagieren werden.

Ich fahre heute trotzdem mal hin und hoffe auf ein paar Fotos, die ich euch dann hier einstellen werde. Und wenn nicht heute, dann hoffentlich dann die nächsten Tage. Bis Sonntag ist noch Zeit.

Eure,

Paula

 

Ein typischer Tagesablauf auf Gran Canaria als Urlauberin

Gambas al ajillo und Chorizo con Apfelmus

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Hallo, hier ist wieder Paula. Heute beschreibe ich einen typischen Tagesablauf von mir, wie ich es mir hier so richtig gut gehen lasse und das Leben auf Gran Canaria genieße.

Langsamer Tagesbeginn

Beim Essen der ersten Erdbeeren im Jahr darf man sich was wünschen. Ich auch.
Beim Essen der ersten Erdbeeren im Jahr darf man sich was wünschen. Ich auch.

Zum Genießen gehört natürlich das Ausschlafen. Logisch. Obwohl es ab 10 Uhr im Bett zu warm wird, obwohl ich hier sowieso nur noch mit Bettbezug ohne Inhalt schlafe. Aber spätestens dann muss ich raus. Aber bis dahin esse ich eine frische Mango, die es seit ca. einer Woche hier auf Gran Canaria gibt. Die Mangosaison hat begonnen. Dazu dann einen frischen Kaffee im Bett. Der Tag kann so gestärkt starten.

Essen dem Wetter angepasst

Bei warmen Wetter soll und will ich leicht essen. Deshalb schaue ich, was es hier noch für einheimische Früchte und einheimisches Gemüse gibt. Als nächstes fällt mir die Papaya ins Aug, aber auch die Avocado kann ich nicht liegen lassen. Die Papaya schneide ich auf und beträufle sie mit Zitrone. Gesünder und leckerer geht nicht.

Einheimische Produkte

Gambas al ajillo und Chorizo con Apfelmus
Gambas al ajillo und Chorizo con Apfelmus

Nachmittags dann die Avocado. Da bekam ich von Julia aus Berlin ein sehr leckeres Rezept. Die zubereitete Creme gibt es mit den hier erhältlichen Brötchen. Zumindest sehen sie aus wie Brötchen, werden hier aber als Brot bezeichnet. Die Avocadocreme streiche ich auf mein Pan und lass es mir schmecken. Dazu dann wieder meinen Kaffee.

Günstiges Luxusessen

hauseigener Pool für die nächtliche Abkühlung gerade bei den sommerlichen Temperaturen von über 30 Grad sehr wichtig. Foto: Paula Petersen
hauseigener Pool für die nächtliche Abkühlung gerade bei den sommerlichen Temperaturen von über 30 Grad sehr wichtig.

Abends möchte ich Gambas essen. Obwohl sie hier nicht gefangen werden, ist der Preis so, dass ich das öfters zubereiten werde. Dazu dann Tomaten von Gran Canaria, die hier mit einem Preis von einem Euro pro Kilo wirklich günstig sind. Dazu Spaghetti und ich schlemme dahin. Abends lasse ich den Kaffee weg und trinke das spanische Bier Tropical limon, also ein Alsterwasser auf spanisch.

Bei Überhitzung Abkühlung

Zum Abkühlen gehe ich zum Hausstrand. Dort lege ich mich etwas hin, um meine Ration Sonne zu tanken und dann mit Anlauf ins Wasser. Der Kopfsprung erleichtert das Eintauchen, denn meine Variante langsam ins Wasser zu gehen, habe ich aufgegeben. Mit dem Sprung spüre ich die Kälte des Wassers nicht. Und beim Auftauchen fühlt es sich schon mollig warm an.

Eure,

Paula

Manifestación del Orgullo (CSD) am 29.06.2013 in Las Palmas

Die Regenbogenfahne als Zeichen von Homosexualität war reichlich vertreten.

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Hallo, hier ist wieder Paula. An der Manifestación del Orgullo (CSD-Parade) am 29.06.2013 in Las Palmas nahm ich teil und wunderte mich über die sehr geringe Resonanz.

Manifestación del Orgullo (CSD) am 29.06.2013 in Las Palmas

Kurz bevor die Parade losging warteten alle geduldig auf den Startschuss.
Kurz bevor die Parade in Las Palmas losging warteten alle geduldig auf den Startschuss.

Wie das immer so ist. Laut Internet las ich, dass die Parade zum CDS hier Manifestación del Orgullo am 21. Juni stattfinden sollte. Nirgends fand ich Informationen und war traurig, dass ich nicht teilnehmen konnte. Nun wollte ich beim letzten Besuch in Las Palmas lediglich Informationsmaterial für die Insel einsammeln, als mir die Zeitung für diese Parade in die Hand fiel. So erfuhr ich von diesem Día del Orgullo und auch, dass die Gay Pride in Las Palmas vom 21. bis zum 29. Juni gefeiert wurde. Als krönender Abschluss fand die Parade um 19.30 Uhr statt. Sie endete am Park Santa Catalina mit einer Veranstaltung und einem Konzert.

Keine Information über dieses Ereignis

Die Regenbogenfahne als Zeichen von Homosexualität war reichlich vertreten.
Die Regenbogenfahne als Zeichen von Homosexualität war reichlich vertreten.

Was mich natürlich wunderte ist, dass es kaum / keine Informationen gibt. Auf der Gay-Maspalomas.com Webseite stand viel über den gay pride von Maspalomas, aber das falsche Datum für die Parade. Selbst auf der Webseite von Collectivo gama, die   die Veranstaltung in Las Palmas organisieren, waren keine Informationen zu erhalten. Das finde ich sehr schade, denn mit dem Día del Orgullo oder gay pride oder CSD soll doch auf Ungerechtigkeiten aufmerksam gemacht werden, die es in Bezug auf Homosexualität immer noch gibt. Da wäre eine bessere Informationspolitik sicher nicht von Nachteil.

Abschlussfeier im Edificio (Wohnblock) Miller im Parque Santa Catalina

Der Park lag eine halbe Stunde nachdem der Paradezug über diesen hinweg führte, wieder ruhig da.
Der Park lag eine halbe Stunde nachdem der Paradezug über diesen hinweg führte, wieder ruhig da.

Auf dem Programm stand, dass es eine Abschlussfeier um 24.00 Uhr gibt, aber nicht wo. Ich ging davon aus, dass diese am oder im Park Santa Catalina stattfinden würde, weil nichts weiter stand. Im Bus auf dem Weg zur Parade erfuhr ich von Mitfahrenden Schwulen, dass die Feier in einem Wohnblock Miller stattfindet. Auch das finde ich schade, dass das nicht öffentlich kommuniziert wird. Vielleicht muss ich erst mehr Menschen auf Gran Canaria kennen damit ich über solche wichtigen Informationen eher und verbindlich Bescheid bekomme.

Wenig Mitlaufende und/oder Interessierte

Trommelgruppe bei der Manifestacion del Orgullo (CSD-Parade) in Las Palmas.
Trommelgruppe bei der Manifestacion del Orgullo (CSD-Parade) in Las Palmas.

Pünktlich um 19.30 Uhr startete die Parade beim Taxistand in der Straße Mesa y Lopez. Die Polizei sperrte die Straßen. Verwundert war ich über die wenigen Teilnehmer. Es gab zwei Trommelgruppen, eine Gruppe, die eine überdimensionale Regenbogenfahne hielten und mehrere Gruppen, die mit Bannern und Rufen ihre Mitteilungen herausschrieen und einige mitlaufende Interessierte. Ich bin im Menschenmengen schätzen sehr schlecht, würde die Mitlaufenden auf 500 schätzen. Das fand ich sehr wenig. Allerdings, wenn Menschen wie ich nur durch Zufall von dieser Parade erfuhren, auch wieder kein Wunder, dass es so wenige waren.

Werde immer noch als Ausländerin erkannt

Ich bewegte mich mitten in der Parade und ließ mich treiben. Beobachtete die Menschen am Straßenrand, fragte mich, ob diese wohl wussten, wem sie zuschauten und ob es nicht ratsam wäre, jemanden am Straßenrand mitlaufen zu lassen, der alle herumstehenden Menschen aufklärte, warum dieser Zug nun durch die Straßen lief. Versunken in meinen Gedanken wurde ich von einem Schwulen angesprochen. Ob ich von hier sei, was ich bejahte. Von wo ich kommen würde. Da wusste ich nicht, ob er meinen Ort meinte oder mein Heimatland. Ich antwortete Alemania (Deutschland) und fortan sprachen wir deutsch weiter. Er hat mit seinem Freund ein Café und Hotel (www.letmetakeu.com) mitten in den Bergen in Tejeda. Frauen ausdrücklich erwünscht. Ich steckte einen Flyer ein und nahm mir vor, mal vorbei zu schauen.

Eure,

Paula

 

Regionaler Feiertag in Las Palmas – Bus fährt nicht

Eine Parkbank unter einem einheimischen Baum in Agüimes (Gran Canaria). Foto: Paula Petersen

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Hallo, hier ist wieder Paula. Heute wollte ich mich bei der Policía Nacional registrieren, um endlich die wichtige NIE-Nummer zu erhalten, aber der regionale Feiertag machte mir einen Strich durch die Rechnung.

Erneuter Anlauf zur Ausländerbehörde

Die Berge von Agüimes aus betrachtet. Agüimes liegt auf 270 m Höhe. Foto: Paula Petersen
Die Berge von Agüimes aus betrachtet. Agüimes liegt auf 270 m Höhe.

Zwei Busse fahren direkt nach Las Palmas. Um 7.03 und 8.13 Uhr. Ich wählte den späteren Bus, bin ja eher ein Nachtmensch. Als ich pünktlich an der Bushaltestelle stand, aber auch um 8.23 Uhr immer noch kein Bus auftauchte, wurde ich unruhig. Ich erlebte in Agüimes, dass Busse fahren, wenn sie lustig sind. In Agüimes begann die Fahrstrecke des Busses und er fuhr 3 Minuten eher los. Das Busse verspätet kommen, war mir bewusst und erlebte ich des Öfteren, aber dass sie nun auch schon eher fahren, war mir neu. Ich war zwar heute 3 Minuten eher an der Bushaltestelle, aber nun musste ich doch mal nachfragen.

Regionaler Feiertag in Las Palmas und Telde

Ich fragte meine Mitwartenden. Mir wurde offenbart, dass heute in Las Palmas ein regionaler Feiertag wäre, deshalb führe der Bus nicht. Auch nicht schlecht, da kommt man nicht mehr in die Hauptstadt, wenn dort Feiertag ist. Zumindest mit dieser Buslinie. Wie die anderen fahren, würde ich noch erfragen. Noch schnell nachgefragt, ob das für ganz Gran Canaria gelte, wurde mir gesagt, dass es nur für Las Palmas und Telde gelte. Gut, dann tausche ich meine Aufgaben und gehe heute einkaufen. Aber bevor ich noch öfters an Bushaltestellen stehe und auf den Bus warte, werde ich hier mal alle Feiertage aufschreiben. Wollte dieses nicht unbedingt wiederholen.

Feiertage

und Fiestas

auf Gran Canaria, 1. Quartal

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    Eine Parkbank unter einem einheimischen Baum in Agüimes (Gran Canaria). Foto: Paula Petersen
    Eine Parkbank unter einem einheimischen Baum in Agüimes (Gran Canaria).

    1. Januar – Año Nuevo (Neujahr)

  • 6. Januar – Día de los Reyes (Heilige drei Könige)
  • 20. Januar – Fiesta de San Sebastian, (Fest zu Ehren des Heiligen) – REGIONAL: Agaete
  • Januar/Februar – Fiesta del Almendro en Flor (Mandelblütenfest) – REGIONAL: Tejeda.
  • 02. Februar – Fiesta de Candelaria (Fest zu Ehren der Schutzpatronin) – REGIONAL: Ingenio und Moya.
  • 24. Februar – Fiesta de San Matias (Fiesta zu Ehren des Heiligen) – REGIONAL: Artenara.
  • Februar/März – Karneval (Fasching). Es wird erst in Las Palmas und etwas später im Süden (Playa del Inglés und Maspalomas) gefeiert.
  • 19. März – San José (St. Josef Tag)

Feiertage und Fiestas auf Gran Canaria, 2. Quartal

  • März/April – Semana Santa (Ostern). Es ist auch hier der Gründonnerstag und der Karfreitag frei. Dieses Fest findet mit prachtvollen Prozessionen statt und wird in ganz Spanien sehr groß gefeiert. 
  • 29. April: Fiesta de Ansite (Jahrestag der Eroberung), mit traditionellen Darbietungen und einer Fiesta erinnert man an die Unterwerfung der Altkanarier – REGIONAL: Santa Lucia
  • 1. Mai – Fiesta de Trabajo (Tag der Arbeit)
  • Anfang Mai – Fiesta de Albaricoque (Aprikosenfest), Traditionelles Aprikosenfest mit Tanz – REGIONAL: Fataga.
  • Anfang Mai: Fiesta del Queso en Flor (Käsefest), lokalen Käsesorten verbreiten kulinarische Freuden – REGIONAL: Guia.
  • Mai – Gay Pride Maspalomas (meist 10 Tage)
  • 1. Sonntag im Mai – Muttertag
  • 30. Mai – Día de las Islas Canarias (Tag der Kanaren)
  • Mai/Juni – Fiesta de Corpus Christi (Fronleichnam)
  • 24. Juni – Fiesta de San Juan (Johannesfest) – REGIONAL: Las Palmas, Telde und Arucas.
  • Mitte/Ende Juni – Gay Pride in Las Palmas
Neubauten sind oftmals sehr einheitlich, aber schön mit Bepflanzung und Pflasterflächen angelegt. Foto: Paula Petersen
Neubauten sind oftmals sehr einheitlich, aber schön mit Bepflanzung und Pflasterflächen angelegt.

Feiertage

und Fiestas

auf Gran Canaria, 3. Quartal

  • 16. Juli – Fiesta del Carmen (Schutzpratonin der Fischer und Seeleute), REGIONAL: in allen Hafenstädten
  • 25. Juli – Santiago (St. Jakobstag). Santiago ist Patron von Spanien.
  • 15. August – La Asuncion de la Virgen (Maria Himmelfahrt)
  • Ende August – Fiesta de la Virgen de la Cuevita (Feierliche Prozession und Fiesta zu Ehren der Jungfrau) – REGIONAL: Artenara.
  • 8. September – Nuestra Señora del Pino, Pienenjungfrau (Fest der Schutzpatronin). Es findet eine traditionelle Wallfahrt von Tamaraceite nach Terror stand.
  • 10./ 11. September – Fiesta del Charco (Fest der Lagune), REGIONAL: San Nicolas.

Feiertage

und Fiestas

auf Gran Canaria, 4. Quartal

  • 06. Oktober – Fiesta de la Naval, Hafenfest rund um das Castillo in Las Palmas, REGIONAL: Las Palmas
  • 07. Oktober – Fiesta de la Virgen del Rosario (Fest zu Ehren der Jungfrau des Rosenkranzes) – REGIONAL: Agüimes.
  • 12. Oktober – Día de la Hispanidad
  • Mitte Oktober – Fiesta de la Virgen de la Luz (Große Prozession mit Einlagen zu Ehren der Jungrau) – REGIONAL:  im Hafenviertel von Las Palmas.
  • 1. November – Todos los Santos (Allerheiligen)
  • 6. Dezember – Día de la Constitución (Tag der spanischen Verfassung)
  • 8. Dezember – Inmaculadada Concepción (unbefleckte Empfängnis)
  • 13. Dezember – Fiesta de Santa Lucia (Fest zu Ehren der Lichterkönigin nach schwedischem Vorbild) – REGIONAL: Galdar und Arucas.
  • 24. Dezember – Noche Buena (Heiligabend), gefeiert wird mit Essen im Familienkreis und anschließender Mitternachtsmesse.
  • 25. Dezember – Navidad (Weihnachten)
  • 28. Dezember – Día de los Santos Inocentes
  • 31. Dezember – Noche Vieja (Silvester), gefeiert wird vielerorts in eleganter Kleidung! Sobald die Glocken das neue Jahr einläuten, essen die Canarios bei jedem Schlag eine Weintraube, um sich Glück für die kommende Zeit zu sichern.

Besonderes bei den Feiertagen

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, wird dieser Feiertag am folgenden Montag nachgeholt. Dann sind am Montag alle Geschäfte geschlossen.

Das sind noch nicht alle Feste und Feiertage. Ich recherchiere weiter und werde hier ergänzen, wenn ich weiteres finde.

Eure,

Paula