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Der Umzug ist der kleine Bruder der Auswanderin

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Vier Tipps für den Neubeginn

Wie dieser Beitrag entstand

Bereits eine schöne Tradition: Jedes Jahr zur Weihnachtszeit beschenken sich Bloggerinnen aus dem Netzwerk wortstarker Frauen gegenseitig mit Blogbeiträgen. In diesem Jahr wurde mir der Blog von Paula Petersen zugelost, die über ihre Eindrücke vom Auswandern und dem Leben auf Gran Canaria berichtet.

Ich überlegte, was ich zum Auswandern beitragen könnte. Dann fiel mir ein, dass das Auswandern auch immer mit einem Umzug verbunden ist – dazu kann ich wahrlich etwas sagen!

Ein Umzug ist ein Umzug ist ein Umzug

Wer in seinem Leben schon häufiger umgezogen ist, weiß, dass ein Umzug immer mit einem organisatorischen Vorlauf und jeder Menge Checklisten verbunden ist. Egal, ob man nur eine Straße, einen Block oder ein ganzes Stadtviertel weiter zieht. Wenn man weiter weg zieht, in eine andere Stadt oder gar in ein anderes Land, sollte man sich im Vorfeld mental auf jede Menge Veränderungen einstellen.

Meine vier persönlichen Tipps für einen guten Start

  1. Machen Sie Pläne.

Welche Veränderungen stehen neben dem Umzug noch an? Beginnen Sie einen neuen Job? Oder wollen Sie sich selbstständig machen? Sie könnten etwas völlig Neues ausprobieren. Denn ein Umzug ist auch eine große Chance – es kennt Sie niemand, erfinden Sie sich neu. Es lohnt sich, wenn Sie sich im Rahmen des Umzugs auch solche Gedanken machen.

  1. Recherchieren Sie vorab.

Informieren Sie sich über Ihren neuen Wohnort. Lesen Sie Bücher über die Region. Stimmen Sie sich langsam auf die neue Umgebung ein. Falls Sie ein bestimmtes Hobby haben oder regelmäßig Sport treiben, recherchieren Sie im Internet, ob es auch an Ihrem neuen Wohnort derlei Möglichkeiten gibt. Und melden Sie sich direkt zum Umzugszeitraum an, damit Sie in der neuen Umgebung sofort starten können.

  1. Stellen Sie sich vor.

Klingeln Sie bei Ihren neuen Nachbarn, die im gleichen Haus leben und auch bei denen, die direkt nebenan wohnen, und sagen Sie „Hallo“. Besonders gut kommen auch kleinere Geschenke an: eine Flasche Wein oder Pralinen – bei der Gelegenheit können Sie sich für vielleicht bereits erfolgten Lärm beim Renovieren oder beim Einzug entschuldigen oder diesen freundlich ankündigen. Das macht Ihnen das Leben leichter!

  1. Bleiben Sie locker.

Trotz bester Planung, trotz siebzehn Checklisten – irgendetwas wird schief gehen, irgendetwas wird nicht auf Anhieb klappen. Mein Tipp: Bleiben Sie locker, verlangen Sie nicht zu viel von sich. Es ist nicht leicht von heute auf morgen alle Siebensachen von A nach B zu schaffen – machen Sie sich das bewusst und lassen Sie Improvisationen zu.

 

Über die Autorin

Katja Rosenkohl mit dem Gastbeitrag "Der Umzug ist der kleine Bruder von der Auswanderin."

Katja Rosenbohm mit dem Gastbeitrag „Der Umzug ist der kleine Bruder von der Auswanderin.“

 

 

Katja Rosenbohm alias „Die Orthogräfin“ lektoriert und textet (www.die-orthograefin.de).

Außerdem bloggt sie auf blog.die-orthograefin.de über sprachliche Alltagsfundstücke und Themen rund ums Lektorat und das Texten.

Und umgezogen ist sie schon häufiger als sie an einer Hand abzählen kann.

3 Gedanken zu “Der Umzug ist der kleine Bruder der Auswanderin

  1. Markus

    Hallo Frau Rosenbohm, vielen Dank für den Artikel. Endlich mal vernünftige Tipps. Bei den „Auswanderern“ im Fernsehen werden diese Probleme ja immer nur sehr stiefmütterlich behandelt.

    Viele Grüße
    Markus

    1. Uwe Knox

      Hallo Katja,
      zu 2. möchte ich folgendes sagen: wenn man gezwungenermaßen (z.B. durch einen Jobwechsel) in eine neue Stadt zieht, so musste ich persönlich schon häufiger feststellen, dass die Auswahl des passenden Wohnortes nicht immer leicht fällt. Gerade wenn man in der neuen Stadt keinen persönlichen Anknüpfungspunkt hat, so ist es meist ein aufwendiger Selektionsprozess, der sich durch Wohnungsbesichtigungen o.ä. ergibt. Kürzlich war es dann wieder soweit und ich musste nach Dortmund umziehen. Bei meiner Recherche über den richtigen Stadtteil, bin ich dann auf eine interessantes Portal gestoßen, was hier versucht Hilfestellung zu bieten: myQuarter.de. Dort können Benutzer ihren Stadtteil beschreiben. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen auch weiter. Ich für meinen Teil bin in Barop nun sehr Glücklich

  2. Pingback: „Der Umzug ist der kleine Bruder der Auswanderin“ – Gastbeitrag für Paula Petersen | Die Orthogräfin - Katja Rosenbohm

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