Was machen Kanaren auf Gran Canaria am Meer beim Badeverbot?

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Hallo, hier ist wieder Paula. Der starke Wind und die Strömung führt zu hohen Wellen, Hochwasser und Badeverbot. Der Umgang und das Verhalten schaute ich mir an.

Anhaltendes Badeverbot

rote Fahne bedeutet auf Gran Canaria Badeverbot wegen starker Strömungen
rote Fahne bedeutet auf Gran Canaria Badeverbot wegen starker Strömungen

Es war der dritte Tag hintereinander, dass der Wasserstand weit über dem normalen war. Die Wellen rauschen mit solcher Wucht an den Strand, dass diese Geräusche weit zu hören sind. Dieses Mal ging ich ohne Schwimmbrille und Handtuch, sondern mit Fotoapparat bewaffnet, an den Strand. Und es sollte sich lohnen.

Hochwasser oder hohes Wasser?

starker Wellengang am Playa de Arinaga - Gran Canaria
starker Wellengang am Playa de Arinaga – Gran Canaria

Als erstes war ich wieder überrascht, wie es sein kann, dass ein ganzes Meer 1-2 Meter höher steht. Woher kommt das viele Wasser? Und wem wird es gestohlen? Ich blicke also gen Osten und überlege, wie wohl die Strände in Afrika aussehen. Vermutlich wie an der Nordsee bei Ebbe. Muss ja, das Wasser wird ja nicht hergezaubert.

Die Wucht des Wassers

Überschwemmung der Promenade in Playa Arinaga auf Gran Canaria
Überschwemmung der Promenade in Playa Arinaga auf Gran Canaria

Mich erstaunt die Wucht des Wasser. Von weitem sehe ich die Kraft, die Wasser ausüben kann. Das sehen wir ja auch immer wieder bei Hochwasser in Deutschland oder beim Tsunami, aber es ist mir jedes Mal wieder unbegreiflich, was aus diesem schlafenden Riesen werden kann. Gestern noch ohne Wellen auf dem Wasser toter Mann gespielt und heute traut sich keiner mehr in die Nähe des Wasser.

Trotzdem sind die Kanaren auf ihrer Promenade

Die Promenade war wieder voll, aber anders. Alle standen sie ein paar Meter weiter zurück und machten dort Picknick oder sonnten sich. Denn die Sonne strahlte wie eh und je. Es war ja nur das Baden verboten, was an der roten Fahne ersichtlich ist. Und dass sich an diese Badeverbot bei dem Steinstrand gehalten wird, kann ich gut verstehen. Ich durfte am eigenen Leib erleben, was es heißt im Wasser zu stehen und ein fußgroßer Stein wird durch eine Welle auf zwei Zehen geschleudert. Da hilft auch kein Auftrieb vom Wasser mehr. Da bleiben gebrochene Zehen zurück.

Schutzmaßnahmen gegen das Wasser

Schutzmaßnahmen gegen Wellen und Meerwasser in Playa Arinaga auf Gran Canaria
Schutzmaßnahmen gegen Wellen und Meerwasser in Playa Arinaga auf Gran Canaria

Auch hier am Strand schützten sich die Anwohner bzw. Restaurantbesitzer vorm Wasser. Täuschte ich mich oder fingen sämtliche Umherstehenden an zu fotografieren, als ich alles und jedes aufnahm? Es schien so. Besonders, als die Promenade ordentlich überspült wurde. Ich ging weiter, wollte schauen, wie es an anderen Stellen aussah. Im Wasser erblickte ich dann zwei Gruppen von Jugendlichen, die vermutlich auf so ein Wetter warten. Denn Sie freuten sich über die gigantischen Wellen an diesem Strand.

Verbote gelten heute nicht

Trotz Sprungverbot kann bei hohem Wasserstand dieses gefahrlos durchgeführt werden. Playa Arinaga auf Gran Canaria
Trotz Sprungverbot kann bei hohem Wasserstand dieses gefahrlos durchgeführt werden.

Bei dem Steg, der ins Wasser hinein führt, steht, dass das Springen vom Rand verboten sei. Sonst sah ich auch keinen, der sich an diesem widersetzte. Aber heute sprangen dort die Kinder reihenweise ins Wasser. Dem gestiegenen Wasserspiegel sei dank. Da ist genügend Wasser über den Steinen. Aber was auffällig war, es standen an allen Ecken und Kanten Rettungskräfte. Die Gefahr durch die Strömungen und die wuchtigen Wellen war enorm und trotz Badeverbot befanden sich viele Menschen im Wasser. Alle 50-100 Meter sah ich einen Socorristen (Rettungsschimmer).

Wellen schleudern Steine umher

Steine wurden über die Promenade auf die Straße geschleudert.
Steine wurden über die Promenade auf die Straße geschleudert.

Als ich das schöne Schauspiel einmal komplett sah, ging ich wieder nach Hause. Und dort sah ich dann, dass es nicht nur schön, herrlich und traumhaft aussieht. Denn dort sah ich, dass mehrere Wellen faustgroße Steine über die Promenade bis zur Straße schleuderten. Da kann ich nur hoffen, dass die Menschen,die vorher an dieser Stelle saßen, nicht mehr dort saßen. Da sah ich dann das Ausmaß, welches es annehmen kann und wurde wieder etwas demütiger.

Eure,

Paula

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