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Nach Las Palmas zur Ausländerbehörde zum Registrieren (N.I.E.-Nummer)

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Hallo, hier ist wieder Paula. Nach dem gestrigen Einzug, ging es heute nach Las Palmas zur Policía de Extranjeros (Ausländeramt), um die N.I.E. (Número de Identificación de Extranjero) zu beantragen.

Mit dem Rad nach Cruce de Arinaga und mit dem Bus nach Las Palmas

Bushaltestellen aus Stein in dem ein kleines Guckloch ist, um den Bus ankommen zu sehen.

Bushaltestellen aus Stein in dem ein kleines Guckloch ist, um den Bus ankommen zu sehen.

Die Wohnung ist wirklich schön und ich fühle mich wohl. Und das ist es ja, was zählt. Ich frühstückte in Ruhe und machte mich dann mit dem Rad zur Bushaltestelle in Cruce de Arinaga. Ich hätte zwar auch von Playa Arinaga einen direkten Bus nach Las Palmas nehmen können, aber der fährt nur morgens um 7.15 Uhr. Und nein, das war nicht meine Zeit! Also fuhr ich lieber 3 km mit dem Rad nach Cruce de Arinaga. Ich glaubte, dass ich „mal eben“ mein Rad dort abstellen und vor allem anschließen konnte, aber weit gefehlt. Musste lange suchen bis ich einen geeigneten Platz fand. Ich sollte mir eine 3 m Kette anschaffen, dann könnte ich mein Rad auch an jede Palme stellen, aber so brauchte ich immer etwas dünneren Pfahl oder Ständer.

Selbst an Bushaltestellen gibt es keine Möglichkeiten Fahrräder anzuschließen.

Selbst an Bushaltestellen gibt es keine Möglichkeiten Fahrräder anzuschließen.

Las Palmas bewölkt und ich unpassend angezogen

Ich fuhr mit dem Semi-Direkt fahrenden Bus nach Las Palmas. Warum „semi“ erfuhr ich, weil es auf der ca. 23 km langen Busfahrt zwei Stopps gab. Das fand ich gut, so war ich fix in der Hauptstadt. Dort angekommen wurde mir wieder bewusst, warum ich nicht hier wohnen wollte. Ich kam aus der Sonne, aus strahlend blauem Himmel und war nun bei bedecktem Himmel unterwegs. Das ist nicht weiter schlimm, aber ich war anders angezogen und hier in Las Palmas war es frisch. Irgendwann würde ich einfach, egal bei welchem Wetter ich losfuhr, eine Jacke einstecken. Dann sollte nichts mehr passieren.

Interessante Variante die Fußgänger zu disziplinieren

Mittels Internet und google maps kam ich auf direktem Wege zur Policía de Extranjeros. Auf dem Weg zur Ausländerbehörde wurde ich von plötzlich auftretenden Geländern davon abgehalten über die Straße zu gehen. Ich wurde so immer etwas in die Straße hinein geführt, um die Straße nicht im Gefahrenbereich zu queren. Bereits nach 700 Metern stand ich beim Pförtner. Es gab auch keine Wartezeit. Ich suchte noch meine Abteilung, da kam mir der Beamte bereits entgegen. Das sollte mein Glückstag werden.

In Las Palmas werden Fußgänger am Überqueren in Mündungsbereichen gehindert, indem Geländer aufgestellt werden.

In Las Palmas werden Fußgänger am Überqueren in Mündungsbereichen gehindert, indem Geländer aufgestellt werden.

Beamte widersetzt sich der Fortsetzung

Als ich saß, merkte ich, dass mein Gegenüber keine Lust hatte auf eine schlecht spanisch sprechende Frau Rücksicht zu nehmen. Zumindest anfangs. Hinten raus bekam er wohl Mitleid, denn dann wurde auch er langsamer. Ich legte stolz meine ganzen Papiere auf den Tisch. Seine Fragen konnte ich beantworten bis er ein Formular E-121 verlangte. E-121 klangt eher nach Zusatzmittel im Lebensmittel, als nach einem Formular. Aber der Beamte war nicht zu Scherzen aufgelegt. Er meinte es ernst. Ob ich es nachreichen könne? Nein! Ob ich es wirklich bräuchte, weil … Ja! Hm. Da saß ich nun und schaute ihn an. Er verstand das wohl falsch, denn er sagte mir dasselbe noch mal. Auch da wurde es nicht besser. Ich war umsonst hier und wusste nicht, wie und wo ich dieses Formular besorgen sollte. Dabei hatte der Tag so gut angefangen.

Mit der Enttäuschung im Gepäck direkt nach Hause

Die Enttäuschung saß tief. In meinem Rucksack hatte ich Badesachen dabei, aber das Wetter fand ich nicht einladend. Längster innenstädtischer Strand hin oder her, aber ich ging noch ein bisschen durch die Einkaufsstraße Tirana. Hatte aber nicht wirklich einen Blick für die Angebote und ging bald zur Busstation zurück. Schade, eigentlich, dass dieser Tag nicht so gut endete, wie er begann.

Eure,

Paula

 

Einige Gedanken zu “Nach Las Palmas zur Ausländerbehörde zum Registrieren (N.I.E.-Nummer)

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