Rennrad-Tour zu Free-Motion in Playa de Inglés im Süden von Gran Canaria

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Hallo, hier ist wieder Paula. Rennrad-Tour in den Süden von Gran Canaria, nach Playa del Inglés. Werkstatt- und Shopbesuch bei free-motion, was bis auf Weiteres mein Ansprechpartner wird.

Rennrad-Tour in den Süden von Gran Canaria

Rennrad-Fahrerin bei der jeder Autofahrer auf Gran Canaria aufmerksam wird.
Rennrad-Fahrerin bei der jeder Autofahrer auf Gran Canaria aufmerksam wird.

Heute startete ich besser vorbereitet auf meine zweite Rennrad-Tour. Es sollte zur Werkstatt von free-motion in den Süden von Gran Canaria gehen. Dort hatte ich vereinbart, dass meine Kurbel nachgezogen wird, damit ich weiterhin die Berge hochfahren kann. Es wartete eine gute 50 km lange Tour auf mich, die auf dem Hinweg sicherlich ein Zuckerschlecken sein würde (Rückenwind) und der Rückweg eine Qual. Also richtete ich mich auf viele Stunden Fahrt ein, da ich viele Pausen einkalkulierte.

Taschen im Trikot prall gefüllt

Dieses Mal nahm ich zusätzlich zu meinem Fotoapparat noch mein Smartphone mit, um es aufladen zu lassen. Mein Guthaben war leider nach 1 Woche aufgebraucht, was mir ein Rätsel ist, aber gut. Dem werde ich ein anderes mal nachspüren. Heute galt es Guthaben aufzuladen, damit ich wieder erreichbar bin und erreichen kann. Auch nahm ich Geld mit, weil ich eine eventuelle Pause im Süden überbrücken konnte. Konnte nicht einschätzen, wie gut ich heute unterwegs war, da ich vor zwei Tagen meine Bergtour hinter mir ließ.

Rückenwind ist herrlich

Die Fahrt führt an der Küste entlang, sodass das Meer auf Gran Canaria immer im Blick ist.
Die Fahrt führt an der Küste entlang, sodass das Meer auf Gran Canaria immer im Blick ist.

Der Anfang des Weges war ein Genuss. Rückenwind und eine gute Geschwindigkeit ohne treten zu müssen. So konnte es bleiben. Allerdings hoffte ich, dass es in ein paar Stunden anders ist und der Wind nachlässt. Ich begegnete wieder ein paar Rennradfahrern, die komischerweise mir immer entgegen kommen. Bis dato hatte mich keiner überholt, und dass ich so schnell fuhr, dass es keiner schaffen würde, kann ich ausschließen. Also war die Planung der anderen Fahrer eine andere. Vermutlich würde ich diese Besonderheiten mit der Zeit herausbekommen.

Rückweg bei starkem Gegenwind

Allerdings spürte ich, dass ich heute nicht die Ruhe hatte, bei guten Fotomotiven anzuhalten. Die Rückfahrt machte mir doch etwas Angst. Denn wer fährt schon gerne bei 50 km/h gegen den Wind? Außerdem ist es hier auf Gran Canaria (und auch sonst Spanien)  mit den Öffnungszeiten ja so eine Sache. Bis 12.30 Uhr und ab 16.30 Uhr geöffnet. Sollte ich da zu spät kommen, zu viele Aufträge in der Werkstatt sein, müsste ich eine Wartezeit von vier Stunden einrechnen. Dem wollte ich vorbeugen und zumindest hin ohne Stopp fahren.

Meer und Berge bei schönem Wetter

Bei der Küstenfahrt auf Gran Canaria kommt aber die Bergansicht nicht zu kurz.
Bei der Küstenfahrt auf Gran Canaria kommt aber die Bergansicht nicht zu kurz.

Die GC-500 führt entlang der Küste und es ist herrlich. Mit dem Wind im Rücken und dem Ausblick aufs Meer zur Linken und zu den Bergen zur Rechten kann eine Rennrad-Tour nicht schöner sein. Die 25 km fuhr ich in erstaunlichen 1 h 15 min, obwohl ich im unteren Pulsbereich fuhr. Das hatte was. So hatte ich hoffentlich auch nicht zu viele Körner liegen lassen, um den Rückweg zu stemmen.

Werkstatt und Shop von free-motion

Den Shop und die Werkstatt fand ich auf Anhieb, meinem Navi sei Dank. Da das NAchziehen meiner Kurbel schnell erledigt war, wurde ich sofort mit meinem Rad vorgezogen. Bei der Gelegenheit fragte ich nach den Tricks und Tipps, wenn ich meine Gangschaltung einstellen möchte. Denn seit ich auf Gran Canaria war, schien sie nicht ordentlich eingestellt. Der Mechaniker erzählte mir, dass ein Teil verbogen war, was oft vorkommt, wenn das Rad im Fahrradkoffer transportiert wird. Er zeigte mir einen Plastik-Abstandhalter, den sie verwenden. Das werde ich mir für die nächste Reise merken.

Transportschäden korrigiert

Dieses Tier ist allgegenwärtig auf Gran Canaria, aber heute hatte ich dafür keinen Blick.
Dieses Tier ist allgegenwärtig auf Gran Canaria, aber heute hatte ich dafür keinen Blick.

Er bog dieses Teil auch wieder etwas zurecht, sodass das Geräusch weg war. Er riet mir allerdings, dass ich dieses Teil schon mal bestellen sollte, da dass die Sollbruchstelle beim Rahmen ist. Auf meine Nachfrage hieß es, dass ich das in Deutschland bestellen sollte. Denn hier gibt es keinen Look-Händler und die Kanaren würden sich in Sachen Rennrad und Look nicht so gut auskennen. Hm, mein Problem war, wie erkläre ich per Mail, welches Teil ich benötige? Aber das schob ich erstmal beiseite. Da musste mir noch was einfallen.

Im Shop von free-motion schaute ich mich um und entdeckte, dass ich hier alles bekommen würde, wenn Not am Mann war. Heute kaufte ich mir eine Karte für den Süden, die von der Beschaffenheit extra für Touren geeignet war. Da ich für meinen Garmin keine Spanienkarte besitze, zeigt es mir nur meine geplante Tour an, aber keine Sonstigen Straßen. Da würde mir diese Karte sicherlich behilflich sein.

Gegenwind versteckte sich anfangs

Der Nachteil beim Rennrad fahren ist, dass man weiße Füße und Hände bekommt.
Der Nachteil beim Rennrad fahren ist, dass man weiße Füße und Hände bekommt.

Nun, stand die Rückfahrt an. Und was soll ich sagen? Die ersten 15 km ging es ohne Gegenwind. Keine Ahnung, wo der in der Zeit war, aber ich war wirklich froh. Die letzten 10 km hatten es in sich. Manche Böen hoben mich fast an und ich überlegte, ob schon mal jemand samt Rad eine Rolle rückwärts beim Fahren machte. Mich hatte letztens jemand gefragt, ob das Tattoowieren weh tun würde. Also, wenn mir diese Böen entgegenschlugen und mir den mitgeführten Sand gegen meine Haut schlug, waren dieses Schmerzen größer als das Tattoowieren. Eindeutig.

Bei starken Böen blieb ich fast stehen

Ich wunderte mich bei diesem Gegenwind auch nicht, dass ich im kleinsten Gang fuhr und manchmal nicht schneller als 7 km/h. Kamen die Böen seitlich musste ich aufpassen, dass ich nicht zu weit von meiner Spur abgetragen wurde. Immerhin fuhr ich nicht alleine und die Autos würden sich bedanken, wenn ich plötzlich mitten auf der Straße fuhr. Aber ich stellte mich auf alles ein und war auf alles vorbereitet. Die Rückfahrt zog sich, aber ich war doch erstaunlich schnell wieder zu Hause. Hätte nicht gedacht, dass ich unter zwei Stunden bleiben würde. Auch zurück fuhr ich im mittleren Pulsbereich, was mir gefiel. Immerhin bin ich noch bei der Ausdauer und da war es wichtig im unteren Pulsbereich zu fahren. Eingehalten und glücklich nach der Fahrt habe ich dann erstmal 20 Stunden geschlafen. Lediglich unterbrochen, um dem Körper seine Nährstoffe in Form von Essen zuzuführen.

Eure,

Paula

3 Antworten auf „Rennrad-Tour zu Free-Motion in Playa de Inglés im Süden von Gran Canaria“

  1. Rennrad-Tour zu Free-Motion in Playa del Ingles Gran Canaria | Das Blog rund um Gran Canaria. Gracias por compartir con todos nosotros toda esta amena información. Con estos granitos de arena hacemos màs grande la montaña Internet. Enhorabuena por esta web.

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