Spanische Mentalität: Kennst du einen, kennst du alle

Montañeta Redonda - Fataga - Gran Canaria

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Hallo, hier ist wieder Paula. Bei meiner heutigen Rennrad-Tour traf ich drei Sportler aus Arinaga, was mit einer schnellen Tour und anschließender Aufnahme in die Gruppe endete.

Montañeta Redonda - Fataga - Süden von Gran Canaria
Montañeta Redonda – Fataga – Süden von Gran Canaria

Mit der Sonne im Rücken den Berg hinauf

Mit dem Sonnenaufgang machte ich mich wieder auf eine Bergtour und freute mich auf die Herausforderung. Bergauf fuhr ich Schrittgeschwindigkeit eines 70-jährigen, ergo, mein derzeitiges Tempo in den Bergen von Gran Canaria. Plötzlich hörte ich schnaufen und Reifenrollen auf dem Asphalt und schon huschten zwei Rennradfahrer an mir vorbei. Kaum waren sie oben an der Steigung angekommen, drehten sie um und fuhren wieder runter. Wir grüßten uns nett und ich schaute sicherlich etwas neidisch auf die Sprintqualitäten am Berg. Aber ich beruhigte mich, das werde ich in meinem Leben auch noch erleben. Selbst nach einer heilbringenden Banane fuhr ich recht kaputt vom Anstieg weiter.

Beim Überholen wurde ich nett gegrüßt – immerhin

Bergan fahre ich eigentlich sehr gerne, wenn ich vorher einen Berg runter fuhr und für den folgenden Anstieg die Geschwindigkeit mitnehmen kann. So mit diesem Tempo fährt es sich recht locker die Berge hoch, was dann auch mich sehr fasziniert. In der Ferne sah ich drei Rennradfahrer und fragte mich, wann Sie mich eingeholt haben werden. Zwei Anstiege später war es dann soweit. Sie grüßten wieder nett und ich sah, dass es dieselben von eben waren. Sie zwei sind wieder runter gefahren, weil der Dritte nicht so schnell fuhr. Wir kamen ins Gespräch und stellten fest, dass wir alle aus Arinaga kamen. Ich wurde eingeladen mitzufahren und da ich Lust hatte zumindest ein paar Meter mitzufahren, sagte ich zu.

Montañeta Redonda - Fataga - Gran Canaria
Montañeta Redonda – Fataga – Gran Canaria

Meine stillen Helden kamen ebenfalls aus Arinaga

Meine drei Begleiter fuhren recht locker und ich war total am Limit, ich pumpte und hechelte, aber was tat man nicht alles. Die Jungs warteten bei jedem Kreisel auf mich, in dem sie solange im Kreisel fuhren, bis ich da war. So bekam ich immer wieder die Gelegenheit mich zu unterhalten. Sie waren Triathleten und wollten nach der Tour noch etwas schwimmen. Da es sehr heiß war, sagte ich zu und wollte auch dorthin. Es gab eine Gruppe von Sportlern, die dort regelmäßig um 11-11.30 Uhr einen Kaffee trank und anschließend schwammen. Der Treffpunkt beim Mercado wurde mir genannt und wir trafen uns nach der Tour im Cafe.

Plötzlich kannte ich ganz Arinaga

Dort war es ein laufendes Begrüßen. Jedem wurde ich vorgestellt und auf die Frage, woher wir uns kennen, sagten sie flunkernd, dass ich mit ihnen die Tour gemacht hätte und gut mithalten konnte. Ich dankte schweigend für diese Übertreibung und ging ständig die Namen der vielen und immer mehr werdenden Menschen durch. Ich wollte mir zumindest ein paar Namen merken, was aber immer schwieriger wurde. Es wurde viel geredet und gequatscht und dann ging es zum gemeinsamen Schwimmen.

Schwimmen ins offene Meer - Playa Arinaga - Gran Canaria
Schwimmen ins offene Meer – Playa Arinaga – Gran Canaria

Im Meer von Haien umgeben

Geschwommen bin ich die letzten 30 Jahre nicht mehr und im Meer schon mal gar nicht. Die anderen wollten ca. 3000 Meter schwimmen. Erst ging es 200 Meter ins offene Meer hinaus, um dann links abzubiegen und entlang der Küste zu schwimmen. Mir wurden die Entfernungsmarkierungen genannt. Die Piscina waren 1.000 Meter, das Museum ca. 2.000 Meter und Risco Verde ca. 3.000 Meter. Ich war schwerst beeindruckt. Ich schaffte es mit Pausen zur roten Boje, die vom Strand so nah aussah. Als ich nun zurückblickte dachte ich, ich wäre 10 km weit weg vom Strand. Es fühlte sich an, als wäre ich mit einem Schwimmschlag weiter mitten im Meer und von Haien umschwommen. ABer jedes Mal, wenn ich mit meiner Schwimmbrille im Wasser nachschaute, ob die Haie sich von unten näherten, sah ich … nichts. Mit bubberndem Herzen schwamm ich wieder Richtung Strand.

Die Abkühlung tat richtig gut, obwohl meine Beine nun noch wabbeliger waren. Nach dem Radfahren waren sie Pudding, nun nur noch Soße. Meine Dusche und das Bett riefen plötzlich unangenehm laut und ich wollte diese Rufe verstummen lassen.

Eure,

Paula

 

 

Rennrad fahren auf Gran Canaria: Sonne, Berge, Landschaft und Wind

Roque Aguayro auf Gran Canaria am Morgen

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Hallo, hier ist wieder Paula. Rennrad fahren auf Gran Canaria hat viele Vorteile, wie Wettergarantie, Wärme, Sonne, Berge, abwechslungsreiche Landschaften, einsame Straßen und wenige Nachteile, wie den Wind.

Bilder erscheinen im neuen Design

Heute schreibe ich mal nicht über meine Fahrten ansich, sondern über das Rennrad fahren generell auf Gran Canaria. Und ich habe die ganzen Tage versucht die Bilder zu verschönern. Ich hoffe, es gefällt euch so.

Einsame Straßen im Naturschutzgebiet Roque Aguayro im Osten von Gran Canaria.
Einsame Straßen im Naturschutzgebiet Roque Aguayro im Osten von Gran Canaria.

Wettergarantie auf Gran Canaria

In den letzten Jahren bin ich nie regelmäßig gefahren, weil meine Gesundheit nicht so mitspielte. Aber wenn sie mitspielte, sah es immer so aus. Das Wetter wurde besser und ich dachte, mensch, ich könnte doch mal wieder Rennrad fahren. Aber wenn ich fahren wollte, eine Tour geplant hatte, dann kam immer der ängstliche Blick zum Himmel. Bleibt es trocken, eher heiß oder warm, wie ist es im Schatten? Ich überlegte lange welche Kleidung ich anziehen sollte, damit es nicht zuviel und nicht zuwenig ist. Hier nun ist es völlig entspannt. Ich plane einfach eine Tour. Punkt. Die Kleidung habe ich nach der ersten Fahrt gefunden, wenn ich in der Gegend fahre, wie bis dato geschehen. Würde ich zum höchsten Berg, den Poco de las Nievas fahren oder mehr im Norden, würde ich mir eine Regenjacke einstecken. ABer ansonsten? Geniale Rennrad-Bedingungen.

Straßenschäden in den Bergen

Hier mache ich mir ganz andere Gedanken. Denn, wenn ich als norddeutsche Flachlandfahrerin in den Bergen fahre, habe ich schon Respekt, wenn es neben den Leitplanken steil hinunter geht. Und wenn dann die Straßen teilweise zum Tal hin absacken und deutliche Risse zu sehen sind, dann frage ich mich, ob diese Straßen wirklich regelmäßig abgefahren werden, um zu kontrollieren. Auf der anderen Seite fahren hier Pkws und Lkws. Also wenn die Straße diese Gewichte aushält, sollte es auch mit mir und meinem Rennrad klappen.

Risse im Asphalt in den Bergstraßen im Osten von Gran Canaria.
Risse im Asphalt in den Bergstraßen im Osten von Gran Canaria.

Krafttraining optimiert Rennrad fahren

Seit eineinhalb Jahren mache ich Krafttraining mit meinem Körper, also ohne Gewichte. So baue ich meine Muskulatur im ganzen Körper auf und fühle mich viel wohler in meiner Haut. Was ich nicht erwartet hätte, ist, dass mir meine Muskeln im Oberkörper und den Armen beim Rennrad fahren helfen. Da sieht man wieder wie wichtig das Ganzkörpertraining ist! Es bringt Spaß zu sehen, wie der Körper immer fitter wird und auch bei Anstiegen oder bei Seitenwind zulegen kann.

Seitenwind wird wann gefährlich?

Und wo ich beim Thema Seitenwind bin. In den Bergen ist ja normalerweise wenig Wind, allerdings ändert sich das, wenn es weiter nach Norden geht. Zum Beispiel bei Agüimes war der Wind deutlich zu spüren. Da gilt es natürlich doppelt sich zu konzentrieren. Egal, ob in den Bergen oder auch bei den Abstiegen. Denn, wenn ich mit 50 km/h einen Berg hinab fahre und mich der Seitenwind schlängellinien fahren lässt, frage ich mich, ob es sich ankündigen würde, wenn der Wind Geschwindigkeiten annimmt, die mir mein Rad unter mir wegziehen. Denn Bekanntschaft mit dem Asphalt muss ich nicht unbedingt machen, zumindest nicht auf diese Art und Weise.

Felsbrocken von oben

Apropos Gefahren beim Rennrad fahren. Als ich das Schild „Vorsicht fallende Steinbrocken“ sah und dann sah, wo ich durchfahren sollte, fragte ich mich, inwieweit mich mein Radhelm bei einem herabstürzenden Felsbrocken schützen wird. Als ich mittig durch die Felsen fuhr, fragte ich mich, was besser ist: Vom Felsbrocken erschlagen oder vom entgegenkommenden Auto überfahren. Ich entschied mich für das Auto und fuhr weiter mittig hindurch. 🙂

Vorsicht vor fallenden Steinbrocken im Roque Aguayro auf Gran Canaria.

Grundlagenausdauer auch in den Bergen

Anfangs frage ich mich, wie ich mein Grundlagenausdauertraining absolvieren kann. Grundlagenausdauer bedeutet, dass ich mit niedrigem Puls bei möglichst hoher Trittfrequenz fahre. Aber nach den ersten Fahrten kann ich sagen, dass ich dieses Training natürlich mit Rückenwind auf der Küstenstraße absolvieren kann, aber auch wenn ich in die Berge fahre, kann ich so langsam fahren, dass ich im niedrigen Herzfrequenbereich bleibe. Da passt es zwar dann nicht mit der hohen Trittfrequenz, aber ich denke, mit ein bisschen Übung werde ich auch diese Trainingsform hier auf der Insel absolvieren können. Bin also positiv überrascht, dass ich hier trotz vieler Berge ein normales Rennradtraining mit allen Komponenten absolvieren kann.

Die einzige Frage, die jetzt noch bleibt ist, muss man eine Pause einlegen? In Deutschland war diese automatisch im Winter, aber was ist, wenn das ganze JAhr über Frühjahr/Sommer ist? Ist es aus trainingstechnischer Sicht wichtig eine Pause einzulegen oder kann ich durchtrainieren? Wenn nicht, dann nutze ich meine Reisen nach Deutschland, als Trainingspausen.

Eure,

Paula

 

Schnupper-Rennrad-Tour in die Berge von Gran Canaria

gleichmäßige und sanfte Anstiege bei Agüimes. Foto: Paula Petersen

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Die Planung war fehlerhaft, da in La Banda der Weg im Schotter endete. Foto: Paula Petersen
Die Planung war fehlerhaft, da in La Banda der Weg im Schotter endete.

Hallo, hier ist wieder Paula. Endlich die erste Rennrad-Tour in die Berge auf Gran Canaria. Eine kleine, zum Schnuppern, aber vor Aufregung vergass ich meine komplette Vorbereitung.

Vorbereitung für die erste Rennrad-Tour

Endlich war die erste Ausfahrt da. Es ist soweit. Gestern Abend hatte ich das Rad überprüft, den Luftdruck optimiert und meine Fahrradkleidung bereit gelegt. Die Flaschen gefüllt, das Notfallpaket geschnürt und verstaut, die Kamera und etwas Geld eingepackt.

Auswahl und Planung der Rennrad-Tour mit gpsies.com

Die Tour hatte ich mit gpsies.com erstellt und für die Einstiegstour für geeignet befunden. Diese lud ich auf mein Garmin , sodass ich mich voll aufs Fahren und Staunen konzentrieren kann. Ich kalkuliere mit vielen Stopps, da ich viele Fotos schießen will. Noch ein letzter Blick auf die Strecke und es konnte nach meinem Frühstück losgehen.

Start verzögerte sich

Eigentlich wollte ich bereits spätestens 8.30 Uhr starten, weil es derzeit tagsüber 30 Grad Celsius warm wird und ich wollte niht in die Mittagssonne kommen. Für die 26 km mit zu erfahrenen Höhenmeter von ca. 500, kalkulierte ich gut zwei Stunden ein. Kannte die Strecke nicht und wollte Fotopausen einlegen.

Spaß pur, auch bei Gegenwind

Von Agüimes nach Los Coralillos liegt diese wunderbare Landschaft auf Gran Canaria. Foto: Paula Petersen
Von Agüimes nach Los Coralillos liegt diese wunderbare Landschaft auf Gran Canaria.

Um 9.30 Uhr machte ich mich auf die Strecke. Ich fühlte mich gut, obwohl ich auf den ersten paar hundert Meter mit reichlich Gegenwind begrüßt wurde. Die erste Strecke bis nach Montaña los Velez führt an einer großen Straße entlang, aber dann bog ich ab Richtung Berge.

Kondition muss aufgebaut werden

Ich bin fast ein Jahr nicht mehr gefahren und wollte mich einrollen und die Strecke bzw. die Berge und deren Beschaffenheit kennenlernen: Wie steil, wie kurvig, wie die Strassenbeschaffenheit, wie die Sonne, wie meine Kraft. Deshalb zwang ich mich zum Langsamfahren und Genießen.

Beim Abbiegen Richtung Berge stieg der Puls

gleichmäßige und sanfte Anstiege bei Agüimes. Foto: Paula Petersen
gleichmäßige und sanfte Anstiege bei Agüimes.

In Montanña los Velez bog ich ab und schon ging es bergauf. Hier spürte ich, dass ich lange nichts tat und mein Puls sofort nach oben schnellte. Der erste Anstieg. Ich fragte mich, ob meine neue Tretkurbel wirklich für die Berge taugt. Leider ging die Straße kurz nach dem Ort in einen Schotterweg über. Also drehen und die Alternative fahren.

Geplante Strecke führte zum Schotterweg

In La Banda hatte ich nun keinen Plan mehr, sondern sah auf meinem Garmin edge 800 nur, dass ich neben der geplanten Strecke fuhr. Ich verzichtete bis dato darauf mir eine Karte zu kaufen. Hoffe einfach, dass meine geplanten Strecken so gut sind, dass ich nach einer Karte fahren muss. Die Strecke hatte ich auch noch gut im Kopf, sodass ich ohne Probleme wieder meine Strecke fand.

Verhältnis Geschwindigkeit: Aufstieg zu Abstieg bei 1:5

Nach dem Abstieg ist vor dem Aufstieg. Foto: Paula Petersen
Nach dem Abstieg ist vor dem Aufstieg.

Dann sagte mir mein Navi erneut, dass ich von der Strecke abwich. Deshalb fuhr ich den Berg hoch bis zum nächsten Kreisel und wieder zurück. Das war dann auch das letzte Mal, dass ich falsch fuhr. An diesem STück, das ich versehentlich Richtung Ingenio fuhr, war der Unterschied vom Bergauffahren (10 km/h) und Bergabfahren (50 km/h) zu sehen.

Anstiege sind gleichmäßig und gemäßigt

Bis hierhin gab es ein paar Anstiege und bis hierhin waren es auch die einzigen Mal, dass ich aus dem Sattel ging. Danach wurden die Anstiege so bedächtig und gleichmäßig, dass sogar ich als Flachland-Fahrerin diese mit normalem Puls rauffuhr. Meine Oberschenkel machten sich immer mal wieder bemerkbar, aber dann reduzierte ich das Tempo und sie beruhigten sich wieder. Möchte sie ja nicht verstimmen, sondern dazu bringen in Zukunft 2-3 mal die Woche mit mir eine Tour zu unternehmen.

Ich vergaß die Sonnencreme

Schöne Aussicht von Carrizal auf Gran Canaria. Foto: Paula Petersen
Schöne Aussicht von Carrizal auf Gran Canaria.

Als ich von Carrizal nach El Carríon fuhr, war es wie im Traum. Eine einsame, aber sehr gut zu befahrene Straße, atemberaubende Landschaft und schönes Wetter. Allerdings spürte ich meine Haut, die der Sonne ausgesetzt war, und mir fiel ein, dass ich vergessen hatte mich einzucremen. Auch vergaß ich die Sonnencreme einzupacken. Das werde ich hoffentlich nicht bitter bereuen.

180 ° Kurven verhindern die Geschwindigkeitsmitnahme

Die Straßen führten durch die Berge, es ging bergab und bergauf. Leider konnte ich den Schwung vom Bergabfahren selten nutzen, weil am Ende meist eine Haarnadelkurve folgte. Umso langsamer ging es dann wieder bergauf. Aber allein mit der Natur war es herrlich zu fahren. Meine Kondition hielt gut mit, worauf ich aufbauen kann. Das wird noch was mit mir und den Bergen.

Die Sonne brennt mir auf meinen Pelz

Straßen führen entlang der Berghänge. Gran Canaria. Foto: Paula Petersen
Straßen führen entlang der Berghänge. Gran Canaria.

Die Sonne brannte nun stark herab. 30 Grad Celsius im Schatten sind halt 40 Grad Celsius in der Sonne, wenn nicht noch mehr. Da ich die Strecke nicht einschätzen konnte, traute ich mich nicht mit dem Wasser zu verschwenderisch umzugehen. Keine Autos, keine Hilfe.

Mehr Rennradfahrer als Autos unterwegs

Richtung Agüimes begegneten mir allerdings immer wieder andere Rennradfahrer. Die Berge gehörten uns allein. Autos begegneten mir lediglich, wenn ich mich Orten näherte. Aber es wurde gegenseitig Rücksicht genommen, sodass ich mich immer sicher fühlte.

In den Bergen gibt es Tierställe

Auf dem Weg roch ich auch, dass es auch auf Gran Canaria Ställe und den dazugehörigen Mist gibt. Ebenso sah ich riesige Paläste, die mit einem hohen Zaun, gefährlichen Hunden und einer Alarmanlage gesichert waren. Das Landesinnere hat auch etwas. Wenn dazu dann ein Haus mit Pool gehört, lässt es sich hier auch sehr schön leben.

Vor Aufregung die Stoppuhr vergessen

Leider bemerkte ich mittendrinnen, dass ich vergaß meine Stoppuhr zu starten. Deshalb habe ich keine komplette Auswertung. Aber eines weiß ich, das war nicht meine letzte Fahrt. ich werde die ersten Touren in die Berge schön langsam fahren, um mich fit zu fahren. Die nächste Fahrt geht aber erstmal nach Playa Inglés zu free-motion.net. Dort schauen sie nach meiner Kurbel. Auch sind Sie Ausrichter für die 25. VUELTA CICLOTURISTA GRAN CANARIA COSTA MOGÁN im Dezember, an der ich gerne mitfahren würde.

Die Berge machen mir keine Angst mehr

ich bin total begeistert und euphorisiert. Hatte ich doch heiden Respekt vor den Bergen, aber die habe ich mir heute zum Großteil genommen. Natürlich war ich nur auf einer Höhe von 300 Metern, aber ich merkte, dass das andere mit Training zu schaffen ist. Die Erleichterung lässt mich schweben.

Eure,

Paula

Rennradfahren zum Pico de las Nieves auf Gran Canaria

Die Berge aus Sicht von Las Rosas, im Osten von Gran Canaria.

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Hallo, hier ist wieder Paula. Derzeit fahre ich mit einem einfach Rad durch die Straßen und blicke dabei ehrfürchtig zu den Bergen auf. Stelle es mir traumhaft vor in den Bergen mit dem Rennrad zu fahren.

Die Berge mit dem Pico de las Nieves bestimmen das Inselbild auf Gran Canaria.
Die Berge mit dem Pico de las Nieves bestimmen das Inselbild auf Gran Canaria.

Die Berge mit dem Rennrad erfahren ist ein Traum

Derzeit muss ich viele erledigen, einkaufen und besorgen. Das mache ich mit meinem einfachen Rad, wo ich die Hoffnung habe, dass es mir nicht geklaut wird, wenn ich es irgendwo anschließe. Wenn ich mit diesem Rad dann Richtung Landesinenre fahre, fahre ich sozusagen in Richtung der Berge. Ich sehe die Berge vor mir liegen, wie sie sich erst langsam und dann immer steiler empor schieben. Die Berge liegen vor mir und es juckt mich in den Findern diese mit dem Rennrad hinauf fahren zu können. Die Berge sind so atemberaubend schön. Dieses nicht mit dem Auto, sondern mit dem Rennrad zu erleben und wahrzunehmen hätte noch mal eine ganz andere Bedeutung für mich.

Ein Rennrad komplett auseinander gebaut, damit er in den Fahrradkoffer passt.
Ein Rennrad komplett auseinander gebaut, damit er in den Fahrradkoffer passt.

Fahrradkoffer = Fahrrad in alle Einzelteile zerlegen

Noch kann ich kein Rennrad fahren, weil das Fahrrad auseinander gebaut im Fahrradkoffer liegt. Und wer schon Mal ein Fahrrad auseinander baute, um es in einen Radkoffer zu packen, weiß in wieviele Einzelteile so ein Rennrad zerlegt wird. Ich dachte ja, es reicht, wenn die Laufräde abmontiert werden. Aber nein, da muss der Lenker, der Sattel und die Pedalen abmontiert werden. Dazu haben der Mechaniker und ich noch etwas an der Schaltung verstellt, damit es in den Koffer passt. Das hatte ich mir anders vorgestellt und vielleicht gibt es auch einen Trick, der sich mir noch nicht erschloss. Und ohne Werkzeug kann ich das Rennrad nicht wieder fahrtüchtig machen. Aber mein Werkzeug fürs Rad ist in einem Koffer, der auf dem Weg zu mir ist. Leider liegen diese Kartons beim Zoll und ich hoffe, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird.

Die Berge aus Sicht von Las Rosas, im Osten von Gran Canaria.
Die Berge aus Sicht von Las Rosas, im Osten von Gran Canaria.

Die Natur und Landschaft mit einem Rennrad wahrnehmen

Deshalb Blicke ich weiter ehrfurchtsvoll zu den Bergen hinauf. Die Berge sehen imposant und majestätisch aus. Sie laden mich jedes Mal ein sie zu befahren. Sie liegen so ruhig vor mir, wenn ich hinauf blicke. Wenn ich mich die Berge hinauf fahren sehe, vergesse ich, dass ich keine Bergfahrerstatur und -beine besitze. Ich kann gerade aus und flach, aber nicht bergig. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen diese mal mit meinem Rennrad erklimmen zu können. Allerdings lockt mich der Gedanke genau dieses zu schaffen dermaßen, das ich es solange versuchen werde, bis ich es schaffe. Und wenn es erst in ein paar Jahren wäre. Dieses Gefühl, die Serpentinen hoch zu radeln, den Blick, die Aussicht, die möchte und werde ich erleben.

Eure,

Paula