Rennrad-Tour: Maspalomas – Fataga – San Bartolomé – Santa Lucia – Los Corralillos

Tankstelle, Cafe und Restaurant am Ortseingang von Fataga auf Gran Canaria

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Hallo, hier ist wieder Paula. Heute folgt ein Bericht über meine Rennrad-Tour in die Berge mit einer Länge von 86 km, 1680 Höhenmetern über Fataga, San Bartolome, Santa Lucia und viel zu heißer Sonne.

Streckenänderung wegen starken Windes

Der Wind blies heute recht heftig, weshalb ich meine ansonsten geplante Tour nach Arguineguin strich und kurzerhand die Tour vom Süden in die Berge wählte. So begann ich mit Rückenwind und ich genoss die ersten 25 km. Der starke Wind von hinten fühlte sich an, als würde ich fliegen. Das beflügelte mich dermaßen, dass ich ein ordentliches Tempo mit einer hohen Trittfrequenz fuhr. Leider vergaß ich darüber, dass ich mir die Kraft für den Berganstieg sparen sollte. Aber mir war nicht bange, denn die letzten Bergetappen waren für mich gut zu fahren. Deshalb kostete ich die Rückwind-Fahrt komplett aus.

Ich verlasse Maspalomas und fahre in die Berge von Gran Canaria
Ich verlasse Maspalomas und fahre in die Berge von Gran Canaria

Maspalomas Richtung Fataga

In Maspalomas ging es dann rechts nach Fataga weg. Sofort wurde die Bebauung spärlich und vor mir lagen die Berge. Das war schon imposant und ich machte mir mit den zurückliegenden Bergfahrten Mut. Allerdings bereute ich etwas, dass ich mir die Strecke aufgrund der plötzlichen Umplanung nicht mehr detailliert anschaute. So wusste ich nicht, welche Steigungen auf mich zukommen würden. Wie fast überall auf Gran Canaria geht es anfangs sehr gemächlich los. Aber schon bald spürte ich, dass dieser Anstieg steiler und heftiger war, als alle anderen bisherigen. Ich fuhr also mein Schneckentempo und wurde von schnellen Beinen überholt.

Ich verlasse Maspalomas und fahre in die Berge von Gran Canaria
Ich verlasse Maspalomas und fahre in die Berge von Gran Canaria

Steiler Anstieg zur Aussichtsplattform „Mirador Fataga“

Die Sonne brannte besonders heiß, aber ich hatte extra drei Flaschen eingepackt und genügend Bananen und ein Gel dabei. Das sollte reichen, um den Anstieg auf 933 Metern Höhe zu erreichen. Aber der stetige schwächte mich schneller, als ich gedacht hätte. Deshalb nutze ich alles Sehenswürdigkeiten, um eine kleine Pause einzulegen. ich machte meine Fotos und war froh über die Ruhephasen. Die Aussichtsplattform „Mirador Fataga“ war wie immer sehenswert. Man blickte in den Barranco de Fataga. Richtung Süden blickte man auf die Dünen in Maspalomas und Richtung Norden direkt auf die Schlucht mit der Kamelsafari und der Jeep-Safari. Von oben war deutlich das grüne Bachbett zu sehen, was neben den kargen und trockenen Felswänden wie künstlich hingelegt aussah.

Überraschende Abfahrt

Weiter ging es mit einer rasanten Abfahrt. Ich war überrascht über die steilen Abstiege, zumal es doch in die Berge ging und ich wusste, dass ich jeden einzelnen Meter wieder hochfahren musste. Aber die Abfahrt hatte was. Es war durch die Serpentinen sehr steil und auch schwierig zu fahren. Ab und an verlagerte ich mein Gewicht nach hinten, indem ich mich „hinter“ den Sattel setzte. Mit dieser Steilheit hatte ich nicht gerechnet. Die Straßenqualität war schön und der Fahrtwind kühlte mich etwas ab. Denn der heutige Tag sollte noch heißer werden, als die restlichen Tage.

Tankstelle, Cafe und Restaurant am Ortseingang von Fataga auf Gran Canaria
Tankstelle, Cafe und Restaurant am Ortseingang von Fataga auf Gran Canaria

Nach Fataga an den Kamelsafaris vorbei

Vorbei an den Kamelsafaris ging es wieder hinauf nach Fataga. Der Anstieg hatte es in sich und schaffte ich es sonst langsam, aber recht locker die Anstiege zu meistern, war ich bei diesen Anstiegen regelmäßig am Limit. Leider gab es für mich ungeübte Rennradfahrerin zu wenig Ruhephasen, in denen sich mein Puls wieder beruhigen konnte. Deshalb nutzte ich am Ortseingang von Fataga die erste Einkehr zur weiteren Pause. Es war eine kombinierte Tankstelle mit einem Cafe und Restaurant. Es schien, als wäre es nicht nur für Touristen hingestellt. Die Bewirtung war freundlich und hilfsbereit. Nach dem ich bereits zwei Flaschen geleert hatte, ließ ich diese wieder auffüllen mit einer Ananasschorle.

Der letzte Anstieg zum Bergspass

Weiter ging es die nächsten Kilometer hoch. Fataga lag auf einer Höhe von 585 Metern und die nächsten 7 km ging es nun auf 922 Meter hoch. Auf dem Plan in meinem Garmin sah ich, dass die Strecke doch arg nach Serpentinen aussah, was da hieß, steil, steiler, am steilsten. Nun gut, ich hatte meine Wasserflaschen gefüllt und mein Gel für die letzten Anstiege aufbewahrt. Mit dieser Power sollte ich auch die letzten Anstiege schaffen. Aber diese 7 Kilometer quälte ich mich leider arg den Berg hoch. Ich konnte niemals in einem wohlfühl Pulsbereich fahren, zudem schien es, als würde die Sonne nur auf meinen Kopf scheinen. Leider war ich zum Schluss so kaputt, dass ich sogar an einer natürlichen Quelle vorbeifuhr, weil ich Sorge hatte, dass ich bei einem Gefälle von über 10 % nicht mehr in den Sattel käme.

Wie tot am Straßenrand

Aber als ich dann das Schild „922 Meter“ sah, schrie ich meinen Stolz und Freude lauthals heraus! Gut, dass es hier kein Echo gab. In ein paar Wellen ging es über den Pass zur nächsten Aussichtsplattform. Aber die bekam ich nur am Rande mit. Denn ich legte mich auf den Fahrbahnrand in den Schatten, schüttete mir ständig frisches Wasser aufs Gesicht und meinen Kopf und versuchte mein Herz zu beruhigen. Ansonsten fühlte ich mich wie tot, was sonst wohl keiner so sah, denn alle fuhren ohne großartig zu schauen, an mir vorbei. Wenigstens das. Ich erholte mich dann nach ein paar Minuten wieder und war gewappnet für den Abstieg.

Link zur Internetseite von gpsies.com, auf der sich meine Strecke befindet. Sie kann dort angesehen oder gedownloadet werden.

Es folgen 36 km Abstieg

Erst führte mich die Straße nach San Bartolomé, das ich links liegen ließ. Ich fuhr sofort weiter nach Santa Lucia, was ich ja schon kannte, nur von der anderen Seite. Es war angenehmen, denn es führte nur noch bergab und meine Geschwindigkeit reichte aus, um die wenigen Anstiege locker hochzurollen. Als ich an der Kreuzung Era de Cardón ankam fuhr ich gerade aus nach Los Corralillos. Die Strecke ist wesentlich schöner vom Ausblick und der Fahrbahnqualität. Auch würde ich damit jeglichem Gegenwind entgehen, was mich heute sehr freute. So rollte ich über Cruce de Arinaga weiter nach Playa de Arinaga und war stolz und glücklich, als ich zu Hause ankam.

Qual der Wahl

Mit Blick auf das Höhenprofil wird deutlich, dass es zwei Möglichkeiten gibt. Entweder der gemäßigte Anstieg im Osten über Santa Lucía nach San Bartolomé und dafür Gegenwind, wenn es vom Sünden zum Osten geht. Oder aber, einen steileren Anstieg von Maspalomas nach San Bartolomé und dafür die ersten 25 km mit Rückenwind, der einem erscheinen lässt, dass man fliegt. Sollte mal weniger Wind sein, werde ich die Strecke mal anders herum probieren. Und ihr?

Eure,

Paula

Tieffliegende Schwalben auf Gran Canaria

Wolkenbildung mit Regentropfen auf Gran Canaria

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Hallo, hier ist wieder Paula Petersen. Auf der heutigen Tour sah ich tiefliegende Schwalben, die in Deutschland Regen ankündigen. War überrascht, verwundert und letztendlich doch beruhigt.

strahlend blauer Himmel auf Gran Canaria
strahlend blauer Himmel auf Gran Canaria

Tieffliegende Schwalben

Ich weiß nicht wie es euch ergeht, wenn ihr im Ausland seid. Da alles neu und fremd ist, versuche ich das Neue mit meinen bisherigen Erlebnissen und meinem Wissen abzugleichen. Auf der heutigen Tour sah ich zum ersten Mal auf Gran Canaria Schwalben. Ich wunderte mich, da ich bis dato noch nie welche sah. Sofort sah ich mich als kleines Kind, als man mir erklärte, dass man die Schwalben immer nur dann sieht, wenn das Wetter kippt. Also von Sonnenschein zum Regen. Dann würde sich die Atmosphäre verändern, sodass die Mücken und Fliegen, von denen sich die Schwalben ernähren, zur Erde „gedrückt“ werden. Deshalb fliegen dann die Schwalben auch tief, weil sie sich ja von den Insekten ernähren.

Wolkenbildung mit Regentropfen auf Gran Canaria
Wolkenbildung mit Regentropfen auf Gran Canaria

Ursache des Tieffliegens ist eine andere

Nun blickte ich gen Himmel und sah … strahlend blauen Himmel. Und im Sommer auf Gran Canaria gibt es im Osten eine Regenwahrscheinlichkeit von 0 – 10%. Sprich, nie. Das würde ja für die spanischen bzw. kanarischen Schwalben ja bedeuten, sie würden niemals in Erdbodennähe fliegen. Deshalb wunderte ich mich nicht mehr, sondern dachte lediglich „andere Länder – andere Sitten“, warum sollte das nicht auch für Schwalben gelten.

Schwalben brachten Regentropfen

Auf meiner Rückfahrt wunderte ich mich plötzlich, als einen Regentropfen auf meinem Arm landete. Ich blickte zum Himmel und sah, dass es doch tatsächlich ein paar mehr Wolken gab und ich bekam den zweiten Regentropfen auf die Stirn. Irgendwie beruhigte mich, dass in anderen Ländern nicht alles anders ist und das mein Wissen auch hier Anwendung fand. Denn es folgten ein paar weitere Regentropfen. Man konnte nicht wirklich von Regen sprechen, dafür konnte ich die Regentropfen noch zählen, aber doch, es waren Regentropfen und davon landeten auf meinem Körper sicherlich 50.

Eure,

Paula

Allgemeines zum Rennradfahren auf Gran Canaria

frisch asphaltierte Straße in den Bergen von Gran Canaria

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Hallo, hier ist wieder Paula. Ich beschreibe Allgemeines zum Rennradfahren auf Gran Canaria: Streckenplanung, Verkehrsverhältnisse, Zustand der Straßen, Miteinander und Gefahrenstellen.

breiter Seitenstreifen auf dem auf Gran Canaria mit dem Rennrad bequem und sicher gefahren werden kann
breiter Seitenstreifen auf dem auf Gran Canaria mit dem Rennrad bequem und sicher gefahren werden kann

Überlegungen zum Rennradfahren

Bei meinen Streckenplanungen kann ich zwischen zwei Dingen wählen, wenn die Touren länger als 40 km werden. Das eine ist der Gegenwind und das andere die Berge. Wenn ich hauptsächlich ohne Gegenwind auskommen möchte, dann muss ich in die Berge fahren.

Der Wind bläst unterschiedlich stark, deshalb achte ich bei meinen Gegenwind-Touren auch auf die Wettervorhersagen. Denn wer bei einer Windstärke von 50 km/h mit teilweise starken Böen nicht unbedingt mit dem Rennrad fahren möchte, sollte die Vorhersagen beachten oder sich Touren aussuchen, die in die Berge gehen.

Risse und Absenkungen in den Straßen kommen besonders in den Bergen auf Gran Canaria vor.
Risse und Absenkungen in den Straßen kommen besonders in den Bergen auf Gran Canaria vor.

Zustand der Straßen

Die Straßen sind meist in einem sehr guten Zustand. Hier im Osten wurden gerade viele Straßen neu asphaltiert und es finden derzeit Ausschreibungen für Asphaltarbeiten für den Süden (Gemeine San Bartolomé) statt. Gerade die Straßen in die Berge sind meist in einem sehr guten Zustand. Außer leider die Strasse von Agüimes in den Barranco de Guayadeque hinauf zum Höhlenrestaurant. Das wäre eine ideale Tour, die zum Ende hin immer steiler, aber auch schöner wird, wäre der Asphalt nicht in einem denkbar schlechtem Zustand. Da muss man gerade beim Runterfahren, arg auf seine Felgen aufpassen. Derzeit nicht zu empfehlen, aber ich hoffe noch, dass auch diese Straße bald asphaltiert wird. Natürlich sind bei den Straßen immer mal Risse oder auch Schlaglöcher möglich, deshalb sollte IMMER auf die Straße geschaut werden. Das endet sonst auch mal böse.

Leitplanken sind bei ganz vielen Straßen in den Bergen auf Gran Canaria
Leitplanken sind bei ganz vielen Straßen in den Bergen auf Gran Canaria

Straßenverhältnisse

Die großen Schnellstraßen entlang der Küste sind durchweg mit einem ca. 2 Meter breiten Seitenstreifen versehen, auf dem sehr schön gefahren werden kann. Vor den diversen Kreiseln wird sich dann in die Straße eingeordnet. Die anderen Straßen besonders, die die in die Berge führen, haben diese Seitenstreifen nicht. Aber es herrscht kaum Verkehr auf diesen Straßen und es nimmt weiter ab, je weiter es Richtung Landesinnere geht.

Die Autofahrer sind durchweg sehr rücksichtsvoll und warten geduldig in einem guten Abstand auf eine Überholmöglichkeit. Auch wird durchweg in einem großen Abstand überholt. Hatte mich bis dato noch nie bedrängt gefühlt. Das kann ich allerdings nicht behaupten, wenn ich als Fußgängerin unterwegs bin. Da scheinen die Autofahrer extra Gas zu geben. Also absolute Vorsicht!

Vorsicht im Süden

Grundsätzlich wird sehr viel Rücksicht auf die Rennradfahrer genommen, aber natürlich sollte jeder sehr achtsam fahren. Besonders im Süden. Von St. Augustin bis Maspalomas sind viele Autos unterwegs mit sehr vielen Aus- und Auffahrten. Die Straße ist zweispurig und hat nicht durchgängig einen Seitenstreifen, sodass man mit den Autos zusammen fährt. Hier sind auch viele Touristen unterwegs, die vielleicht noch nicht so geübt mit den Verkehrsregeln sind. Auf dieser Strecke sind leider schone einige Unfälle passiert. Es gibt keine andere Möglichkeit, als diese Strecke zu fahren, wenn man vom Osten nach Westen möchte, außer man fährt über die Bergspitze. Deshalb einfach sehr vorsichtig und achtsam fahren.

Eure,

Paula

Rennrad Gruppenfahrt – aus 10 km wurden 100 dann 120 km

GC500 Richtung Arguineguin: links der Atlantik, rechts die Berge

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Hallo, hier ist wieder Paula. Eine Verabredung zu einer kurzen und ruhigen Rennrad-Tour in der Gruppe wurde zu einer schnellen 120 km Fahrt. Mein Entschluss intensiver Spanisch zu lernen reiften.

 

Rennrad-Tour im Süden von Gran Canaria
Rennrad-Tour im Süden von Gran Canaria

Erste Gruppenfahrt auf Gran Canaria

Wie wohl jeder andere Rennradfahrer, fahre ich gerne in der Gruppe. Und besonders dann, wenn ich als Frau immer am Hinterrad der Männer lutschen darf. Ergo, ca. 20% an Kraft einspare, wenn ich im Windschatten fahre. Deshalb freute ich mich über die Einladung von zwei Freunden. Sie wollten lediglich 10 km fahren und ganz locker und entspannt. Das traf sich gut, immerhin fuhr ich vor zwei Tagen eine 80 km Tour hinauf zum Stausee von Ayagaures im Süden von Gran Canaria. Von Maspalomas aus geht es Richtung Inselmitte mit schöner Aussicht und wenig Verkehr.

Kurze Tour, aber mit Spaß

Ich machte mich also für diese langsame Tour fertig. Ließ dieses Mal meine Bananen weg, die ich bei meinen langen Ausfahrten immer ausreichend mitnahm. Auch ließ ich die dritte Trinkflasche weg. Ich fragte mich zwar, warum die beiden nur so eine kurze Tour fahren wollten, aber dachte, sie sind sicherlich einen Tag vorher eine lange und anstrengende Runde gefahren. Dann ist es üblich, dass am folgenden Tag eine ganz lockere Tour zum Entspannen gefahren wird. Außerdem hatten sie bei der letzten Ausfahrt mitbekommen, dass ich nicht so schnell war. Bei einer langsamen Runde dachten sie wohl, dass ich mithalten kann. Ich nahm zwei Trinkflaschen mit, weil ich mittlerweile ja meine Pappenheimer schon kenne. Wer weiß, nachher fuhren sie doch 20 oder 30 km.

GC500 Richtung Arguineguin: links der Atlantik, rechts die Berge
GC500 Richtung Arguineguin: links der Atlantik, rechts die Berge

Den Überlegungen konnte ich nicht folgen

Am vereinbarten Treffpunkt angekommen fragte ich dann auch, ob es noch bei der lockeren und entspannten Tour blieb. Ja, ja, locker, 10 km. Gut. Der Blick der mich traf ließ mich kurz stocken. Dann überlegten sie wohin die Tour gehen sollten und als dann von Mogán die Rede war, kam mir das komisch vor. Erstens ist Mogán von Arinaga aus mindestens 60 km entfernt, also hin und zurück 120 km, und da die beiden das so selbstverständlich sagten, dämmerte mir plötzlich was hier schief gelaufen war. Die beiden sprachen immer von 100 km und ich hatte stattdessen geglaubt, sie hätten 10 gesagt. Nun denn. Obwohl ich eigentlich diez = 10 und cien = 100 gut auseinanderhalten konnte, aber wieso ich das in den falschen Hals bekam?

Spanischkenntnisse sind wichtig

Meine Frage war nun: Trotzdem mit? Ich freute mich ja auf die Gruppenfahrt, deshalb ja. Ich sagte vorsorglich schon mal, dass ich vor zwei Tagen bereits 80 km in den Beinen hatte, und ich nicht wüsste, wie mein Hintern reagieren würde. Ich fand die Ausrede gut. Da es die Hin- und Rücktour auf derselben Straße gefahren wurde, war es für mich kein Problem mittendrinnen umzudrehen. Bei meinem Tempo würden sie mich dann schon wieder einholen. So kam es dann auch. Ich fuhr lediglich bis Aguineguin (40 km), die beiden bis Mogán (60 km), aber erstaunlicherweise holten sie mich nicht ein. Hoffentlich fuhren sie nicht den ganzen Tag in einem Kreisel und warteten auf mich.

Eines war mir heute wieder klar geworden. Das Vokabeln pauken musste ich eine höhere Priorität geben.

Eure,

Paula

p. s.

Ein Klick auf dieses Symbol führt zur Internetseite von gpsies.com, wo diese Strecken angesehen, bearbeitet oder gedownloadet werden können.

GPSies - 76km-900hm-Aguineguin